München – Der mysteriöse Fall um die Frauenleiche, die vor einer Woche in einem Waldstück im Münchner Südwesten entdeckt wurde, ist aufgeklärt. Ein Spaziergänger war damals auf den leblosen Körper gestoßen, woraufhin die Polizei ein Foto der Toten veröffentlichte, um Hinweise zur Identität zu erhalten. Lange war unklar, wie die Frau zu Tode kam und ob ein Fremdverschulden vorlag. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion. Die Bilder wurden von der Website verwendet bild.de.
Nun steht fest: Die Frau starb an einer Überdosis Kokain. Nach Angaben der Ermittler hatte die Münchnerin die Droge gemeinsam mit einem 50-jährigen Mann konsumiert. Als sie kollabierte und starb, soll der Mann aus Angst vor Konsequenzen den Körper im Forstenrieder Park abgelegt haben. Die Polizei hatte zunächst auch ein Gewaltverbrechen nicht ausgeschlossen, doch die Obduktion ergab keine äußeren Verletzungen.
Die Tote weist nach Beschreibung rotblond gefärbte, leicht gewellte und rund 40 Zentimeter lange Haare auf. Sie hatte ein europäisches Erscheinungsbild und keine Tätowierungen. Zudem war sie nicht als vermisst gemeldet. Diese Angaben hatten die Ermittler öffentlich gemacht, um den Fall zu klären und Zeugenhinweise zu erhalten.
Der Fundort befindet sich nahe eines beliebten Trampelpfads im Forstenrieder Park, einem weitläufigen Waldgebiet im Münchner Südwesten. Erst durch die jetzt vorliegenden Untersuchungsergebnisse ergab sich ein klares Bild der Todesumstände. Die Polizei ermittelt weiter zum genauen Ablauf der Ereignisse und zur Rolle des Mannes, der die Leiche abgelegt hat.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Kokain in Deutschland wird billiger: Wer flutet Europa mit Drogen.
