Düsseldorf (NRW) – Was wie ein typischer Beziehungsstreit begann, endete in einem dramatischen Vorfall auf der A59 bei Düsseldorf. Fynn L. (20) konnte die Trennung von seiner 19-jährigen Ex-Freundin nicht akzeptieren und setzte einen folgenschweren Plan in die Tat um. Nachdem die junge Frau sich von ihm getrennt hatte, holte er sie nach einem Mallorca-Urlaub vom Flughafen ab – und wenig später soll er einen Unfall verursacht haben, bei dem er sie töten wollte. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion unter Bezugnahme auf bild.de.
Am 5. Juli fuhr Fynn L. mit einer Geschwindigkeit von 187 km/h auf der A59, obwohl die erlaubte Höchstgeschwindigkeit nur 120 km/h betrug. An der Ausfahrt Richrath/Baumberg steuerte er das Auto absichtlich in den Grünstreifen und raste in ein Waldstück. Der resultierende Unfall führte dazu, dass die 19-Jährige schwer verletzt wurde, während Fynn L. lebensgefährliche Verletzungen erlitt.
Absichtlicher Mordversuch – Anklage wirft Fynn L. Heimtücke vor
„Der Unfall wurde absichtlich herbeigeführt, um einen Menschen heimtückisch zu töten“, erklärte die Staatsanwältin vor dem Landgericht Düsseldorf. Laut Gutachten war Fynn L. in einem wütenden und irrationalen Zustand, als er das Fahrzeug lenkte. Drei Monate zuvor soll der 20-Jährige seiner Freundin bereits ähnliche Drohungen gemacht haben: „Leitplanke oder Baum?“ Als er später mit den Vorwürfen konfrontiert wurde, behauptete er, er habe ihr nur Angst machen wollen.
Die 19-Jährige erlitt beim Unfall schwere körperliche Verletzungen, darunter einen Bruch des Schambeins und eine Absprengung des Beckenknochens. Ihr Anwalt stellte zudem einen Antrag auf Schmerzensgeld in Höhe von 20.000 Euro. „Es geht ihr sehr schlecht, sie leidet unter Flashbacks und Angstzuständen“, sagte der Anwalt.

Lebensgefährliche Verletzungen für den Angeklagten
Auch Fynn L. erlitt bei dem Vorfall gravierende Verletzungen. Der 20-Jährige brach sich mehrere Wirbel und kämpfte zunächst um sein Leben. Der Vorfall hat die gesamte Familie erschüttert, und nun bleibt abzuwarten, wie der Gerichtshof den Fall beurteilen wird.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Tödlicher Unfall bei Gestorf: Transporter kollidiert mit Motorrad.
