Hamburg – In einem Wohngebiet im Hamburger Stadtteil Lurup ist es am Freitagnachmittag zu einem dramatischen Polizeieinsatz mit Schussabgabe gekommen. Der Vorfall ereignete sich in der Jevenstedter Straße und sorgte für einen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion unter Bezugnahme auf bild.de.
Nach Angaben der Polizei wollte dort eine Gerichtsvollzieherin mit Unterstützung der Beamten eine Amtshandlung durchführen. Gegen 14.12 Uhr eskalierte die Situation plötzlich.
„Im Laufe des Einsatzes kam es zu einer Bedrohungssituation mit einer Schusswaffe durch eine männliche Person. Infolge dessen setzten die vor Ort tätigen Polizeibeamten die Schusswaffe ein“, erklärte ein Polizeisprecher. Der Mann wurde dabei verletzt.
Rettungskräfte brachten den Verletzten umgehend in ein Krankenhaus, wo er notfallmedizinisch behandelt wird. Laut dem „Hamburger Abendblatt“, das zuerst über den Einsatz berichtete, soll es sich um einen etwa 70 Jahre alten Mann handeln.
Kriseninterventionsteam unterstützt Einsatzkräfte
Die beteiligten Polizeibeamten blieben nach Angaben der Polizei unverletzt. Der Schusswaffengebrauch sei offenbar in einer Notwehrsituation erfolgt. Zur psychosozialen Betreuung der Einsatzkräfte wurde das Kriseninterventionsteam (KIT) des Deutschen Roten Kreuzes hinzugezogen.
Die Schusswaffe des Angreifers wurde sichergestellt. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um eine scharfe Waffe. Wie in solchen Fällen üblich, hat das Dezernat Interne Ermittlungen die Untersuchungen übernommen. Geprüft wird nun, ob der Einsatz der Dienstwaffen rechtmäßig war.
Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: Motorsegler muss im Zentrum von Mannheim notlanden.
