Am Montag, dem 12. Januar, wird in Niedersachsen wegen starken Glatteises vielerorts der Präsenzunterricht an Schulen abgesagt. Nach dem Schneefall durch das Tief „Elli“ warnen Wetterdienste vor gefährlicher Eisbildung auf Straßen und Gehwegen. Zahlreiche Städte und Landkreise halten den Schulweg für Kinder nicht mehr für sicher. Deshalb haben viele Kommunen entschieden, auf Präsenzunterricht zu verzichten. Auch im landkreis Emsland beobachten die Behörden die Lage aufmerksam. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion unter Bezugnahme auf mietrecht-ratgeber.de.
Nach Angaben der Verkehrsmanagementzentrale betrifft der Unterrichtsausfall bereits zahlreiche Regionen. In mehreren Landkreisen wurde zudem der Schülertransport vollständig eingestellt. Die Verantwortlichen betonen, dass der Schutz der Schülerinnen und Schüler oberste Priorität habe. Ähnliche Maßnahmen gab es bereits am Freitag, als wegen Schnee und Glätte landesweit kein Präsenzunterricht stattfand.
In welchen Regionen am 12. Januar kein Präsenzunterricht stattfindet
Am Montag, dem 12. Januar, entfällt der Präsenzunterricht unter anderem in den Landkreisen Ammerland, Aurich, Celle, Cloppenburg, Cuxhaven, Friesland, Nienburg, Peine, Stade, Wesermarsch und Wittmund. In der Stadt Emden sowie in der Stadt und Region Hannover sind alle Klassenstufen von Klasse 1 bis Jahrgang 13 betroffen. Gleiches gilt für den Landkreis Hildesheim sowie für die Stadt und den Landkreis Oldenburg. Auch im landkreis Emsland richten sich die Entscheidungen nach der aktuellen Wetterlage und den Empfehlungen der Einsatzkräfte.
In vielen Regionen findet der Unterricht an berufsbildenden Schulen (BBS) im Distanzformat statt. Teilweise entscheiden die Schulen selbst, ob Online-Unterricht angeboten wird, und informieren darüber auf ihren Internetseiten. Eltern wird geraten, die aktuellen Hinweise der jeweiligen Schulen regelmäßig zu prüfen.
Was Eltern bei Glatteis am 12. Januar beachten sollten
Auch wenn ein Landkreis den Präsenzunterricht nicht offiziell abgesagt hat, dürfen Eltern von Schülerinnen und Schülern der Klassen 1 bis 10 ihre Kinder zu Hause behalten. Das niedersächsische Kultusministerium weist darauf hin, dass dies bei gefährlichen Wetterverhältnissen kein Schulversäumnis darstellt. Kommen Kinder trotz Ausfalls des Präsenzunterrichts in die Schule, werden sie dort betreut.
In einzelnen Landkreisen, etwa in Peine, wird zusätzlich eine Notbetreuung angeboten, wenn Eltern keine andere Betreuung organisieren können. Auch im landkreis Emsland wird empfohlen, Entscheidungen unter Berücksichtigung der Straßenlage und der offiziellen Mitteilungen der Kommunen zu treffen.
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