In der Kölner Lanxess-Arena wird derzeit eine ungewöhnliche Neuerung getestet: Ein Automat übernimmt das Zapfen von Kölsch für die Besucherinnen und Besucher. Statt am Tresen anzustehen, können Gäste ihr Bier selbst zapfen – mithilfe eines Roboters namens Beer-Mate. Das Gerät steht im Foyer des Oberrangs, gegenüber den Zugängen zu den Blöcken 612 bis 614. Vorerst handelt es sich um einen Testbetrieb, der bereits für viel Gesprächsstoff sorgt. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion unter Bezugnahme auf bankrecht-ratgeber.de. Die Bilder wurden von der Website verwendet .ksta.de.
Vorgestellt wurde die Neuheit über die Social-Media-Kanäle der Lanxess-Arena. Das Prinzip ist einfach: Knopf drücken, Kölsch auswählen – und schon fließt das Bier in den Pfandbecher. Zusätzlich können Besucher den Becher direkt am Automaten zurückgeben, das Pfand wird automatisch verrechnet. Ein Tester beschreibt den Ablauf als schnell und unkompliziert, vor allem „ohne Schlange“.
So funktioniert der Beer-Mate in der Arena
Aktuell gibt es in der Lanxess-Arena nur einen solchen Zapfautomaten. Er ergänzt das bestehende gastronomische Angebot, ersetzt es aber nicht. Die klassischen Verkaufsstände auf den Foyerebenen bleiben weiterhin in Betrieb. Dennoch ist der Roboter bereits ein auffälliger Bestandteil der Arena-Infrastruktur.
Laut Hersteller kann der Beer-Mate bis zu 240 Liter Bier pro Stunde zapfen. Das Unternehmen aus den Niederlanden bietet verschiedene Modellvarianten an, die in anderen Stadien und Veranstaltungshallen bereits erfolgreich im Einsatz sind. In Köln prüfen die Verantwortlichen nun, ob sich das System langfristig für die Lanxess-Arena eignet.
Begeisterung und Kritik bei den Gästen
In den sozialen Netzwerken fällt die Reaktion gemischt aus. Viele Besucher loben die schnelle Abwicklung und die Zeitersparnis. Gleichzeitig äußern andere deutliche Kritik und sehen in dem Automaten eine Gefahr für Arbeitsplätze. In einem Kommentar heißt es: „Gleicher überteuerter Preis, aber kaum noch Personalkosten. Großartig – wieder ein Schritt Richtung Jobabbau.“
Die Arena-Betreiber betonen, dass sich der Beer-Mate noch in der Testphase befindet. Wie es nach Abschluss der Erprobung weitergeht, ist derzeit offen. Eine Entscheidung soll auf Basis der Praxiserfahrungen und des Feedbacks der Gäste getroffen werden.
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