Leipzig – Beim Versuch, noch schnell die Straße zu überqueren, wurde eine junge Frau am Dienstagabend zwischen zwei Straßenbahnen eingeklemmt. Der Vorfall ereignete sich auf der Berliner Straße, nachdem die 20-Jährige aus der Linie 9 ausgestiegen war und offenbar in Eile war.
Nach Angaben der Polizei lief sie vor der noch stehenden Bahn über die Gleise und bemerkte nicht, dass aus der Gegenrichtung bereits eine weitere Tram in die Haltestelle einfuhr. „Nach bisherigen Erkenntnissen versuchte sie vor der noch stehenden Bahn über die Gleise zu laufen und übersah dabei eine in die Haltestelle einfahrende, entgegenkommende Straßenbahn“, sagte Polizeisprecher Moritz Peters am Morgen nach dem Unfall zu BILD. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Der Fahrer der einfahrenden Straßenbahn leitete zwar sofort eine Vollbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Die Frau prallte mit dem Kopf gegen die Frontscheibe der Tram, die dabei splitterte, bevor der Zug weiterrollte und sie in den nur wenige Zentimeter breiten Zwischenraum zog. Dort blieb sie eingeklemmt und konnte sich nicht selbst befreien.

Die alarmierte Feuerwehr arbeitete sich vorsichtig zu der schwer verletzten Frau vor und befreite sie aus dem Spalt. „Die Frau wurde mit schweren Verletzungen in die Klinik gebracht“, erklärte Peters weiter. Die Unfallaufnahme zog sich bis Mitternacht hin.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Tödlicher Crash in Titisee-Neustadt: Polizist (37) stirbt, Beifahrer schwer verletzt.
