Hamburg – Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, wartete die Raubkatze ruhig vor einem Geschäft. Kein Fauchen, kein Fluchtversuch. Der Grund: Der Puma war ausgestopft. Genau dieser Umstand führte am Donnerstag zu einem Polizeieinsatz im Hamburger Stadtteil Lurup. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion unter Bezugnahme auf bild.de.
Unter Beteiligung der Umweltkriminalpolizei, der Wasserschutzpolizei sowie der zuständigen Artenschutzbehörde stellte die Hamburger Polizei einen illegal gehandelten, präparierten Puma sicher. Zudem wurden mehrere Pelzartikel, Mützen sowie ausgestopfte Vögel beschlagnahmt. Die Aktion folgte einem konkreten Hinweis aus der Bevölkerung.
„Wir wurden durch einen aufmerksamen Zeugen informiert, dass möglicherweise ein Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz vorliegen könnte“, erklärte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage. Der Hinweisgeber verfügt nach Angaben der Polizei über Kenntnisse im Tierschutz und wurde stutzig, als ihm der ausgestopfte Puma zum Kauf angeboten wurde.
Demnach sollte das präparierte Tier für rund 1000 Euro verkauft werden. Laut Aussage des Zeugen lagen weder Herkunftsnachweise noch offizielle Dokumente vor. Der Verkäufer habe keine Unterlagen vorlegen können, die die legale Herkunft des Tieres belegen.


Neben dem Puma, der angeblich aus Kanada stammen soll, stellten die Beamten weitere präparierte Tiere, Pelze sowie Taschen sicher. Die Ermittler prüfen nun, ob Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz oder das Tierschutzgesetz vorliegen. Die Untersuchungen dauern an.
Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: Motorsegler muss im Zentrum von Mannheim notlanden.
