Am Freitagnachmittag stand der Verkehr im Zentrum von Mannheim plötzlich still: Ein motorisierter Segelflieger musste auf der stark befahrenen Neckarauer Straße notlanden. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 16:00 Uhr. An Bord der Maschine befanden sich drei Personen – der Pilot und zwei Passagiere. Das Flugzeug kam direkt auf der Fahrbahn zum Stehen, nur wenige Meter vom Hauptbahnhof entfernt. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion. Die Bilder wurden von der Website verwendet bnn.de.
Wie die Polizei mitteilte, verursachte die Landung erhebliche Verkehrsbehinderungen. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste waren schnell vor Ort. Eine Person wurde verletzt, der genaue Schweregrad der Verletzung war zunächst unklar. Die beiden anderen Insassen konnten das Flugzeug aus eigener Kraft verlassen.
Laut Feuerwehr mussten die Einsatzkräfte den Rumpf des Flugzeugs öffnen, um alle Personen sicher zu bergen. Die Verletzten wurden vor Ort medizinisch versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Über die Ursache der Notlandung ist bisher nichts bekannt. Es handelte sich um einen motorisierten Segelflieger, also ein Segelflugzeug mit eigenem Antrieb.
Die Neckarauer Straße wurde in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Auch der Straßenbahnverkehr in der Nähe des Unglücksortes wurde vorübergehend eingestellt. Für Mannheim, einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt der Region, bedeutete das erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr.
Ein Polizeisprecher erklärte: „Alle Einsatzkräfte haben schnell und koordiniert reagiert, um die Gefahrenstelle abzusichern und weitere Risiken zu vermeiden.“ Anwohner berichteten in sozialen Netzwerken über das ungewöhnliche Ereignis und teilten Fotos des auf der Straße stehenden Flugzeugs.
Die Behörden haben eine Untersuchung zum technischen Zustand des Flugzeugs und den Umständen der Notlandung eingeleitet. Augenzeugen lobten das besonnene Handeln des Piloten, dem es offenbar gelungen war, eine Katastrophe zu verhindern.
Update


Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: Essen führt Eigenanteil für Rettungsfahrten ein: Patienten sollen ab Januar zahlen.
