Am ersten Weihnachtsfeiertag ist es in Sankt Augustin (Nordrhein-Westfalen) zu einem tragischen Unglück gekommen. Im Stadtbezirk Buisdorf wurde eine 48 Jahre alte Frau aus Polen leblos in einem Gartenteich entdeckt. Die Polizei geht nach bisherigen Erkenntnissen nicht von einem Verbrechen aus. Die genauen Umstände und die Todesursache sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Die Verstorbene arbeitete als Pflegerin für eine ältere Bewohnerin und soll auch in dem Haus im Rosenweg gelebt haben. Wie ein Polizeisprecher bestätigte, alarmierte der Pflegedienst kurz nach 8 Uhr morgens die Behörden. Zuvor hatte die Seniorin ihre Pflegerin bei deren Arbeitgeber als vermisst gemeldet. Zusätzlich stand die Terrassentür des Hauses offen, was die Sorge weiter verstärkte.
Wenig später folgte die traurige Gewissheit. Die 48-Jährige wurde leblos in einem kleinen Gartenteich entdeckt. Laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ fand eine weitere Pflegerin die Frau, die offenbar vom Arbeitgeber zur Nachschau geschickt worden war. Besonders tragisch: Der Teich soll nicht einmal zwei Quadratmeter groß sein, dennoch endete der Sturz offenbar tödlich.
Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste rückten umgehend zur Unglücksstelle aus, auch ein Notarzt war im Einsatz. Für die Frau kam jedoch jede Hilfe zu spät, der Arzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Notfallseelsorge übernahm die Betreuung der betroffenen Seniorin.

Nach Angaben der Polizei gibt es keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden. Nach derzeitigem Stand soll sich die Pflegerin auf einen Stuhl am Teichrand gesetzt haben und dabei rückwärts gestürzt sein. Die Ermittler sprechen von einem tragischen Unfall mit tödlichem Ausgang.
Die Frau stammte aus Polen und hatte nach Angaben der Polizei keine Angehörigen in Deutschland. Nun versuchen die Behörden, die Familie in ihrem Heimatland zu ermitteln, um sie über das Geschehen zu informieren.
Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: Großbrand an Heiligabend: Bauernhof bei Passau fast völlig zerstört.
