In Berlin sorgte ein kurioser Fall für Aufsehen: Ein Mann wurde nach einem Raubüberfall festgenommen, doch die Ermittlungen nahmen eine unerwartete Wendung. Der Mann hatte einer Frau, die ihm laut Angaben Schläge angedroht hatte, ihre Geldbörse geraubt. Der Fall schien zunächst klar, doch der Räuber blieb mysteriös – niemand wusste, wer er war. as Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Der mysteriöse „Namenlose“
Obwohl der Mann am 13. November einen Raubüberfall in einer Bar in Berlin-Kreuzberg beging und von der Polizei gefasst wurde, wusste niemand, wer er war. Laut Polizeisprecher Martin Halweg hatte der Täter keine Papiere bei sich, und trotz intensiver Ermittlungen schwieg er hartnäckig zu seiner Identität. Auch seine Fingerabdrücke waren nicht registriert. Der Mann wurde in Untersuchungshaft in der JVA Berlin-Moabit gebracht, während die Polizei weiterhin nach Hinweisen suchte.
Am 8. Dezember versuchte die Polizei, den unbekannten Täter zu identifizieren, indem sie Fotos veröffentlichte. Und es gelang! Am 17. Dezember gab die Polizei bekannt, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen 27-Jährigen handelt. Die Ermittlungen dauern an.
Der Überfall in Kreuzberg
Was war passiert? Am 13. November, gegen 9:30 Uhr, ging der 27-Jährige in eine Bar am Legiendamm in Berlin-Kreuzberg. Dort bedrohte er eine 51-jährige Frau und forderte ihre Geldbörse. Laut der Frau war der Täter etwa 1,85 Meter groß und wog circa 90 Kilogramm. Als sie sich weigerte, ihm die Börse zu geben, hob er die Hand und drohte, sie zu schlagen. In Panik gab die Frau nach und übergab ihm schließlich die Geldbörse. Der Räuber flüchtete, konnte jedoch wenige Stunden später in der Oranienstraße, nur wenige Meter vom Tatort entfernt, festgenommen werden.
Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: Überfall auf Geldtransporter in Filderstadt: Explosionen erschüttern den Morgen.
