In Dresden ereignete sich ein Vorfall, der in den sozialen Netzwerken für große Diskussionen und ein Polizeiverfahren sorgte. Ein kurzes Video auf TikTok zeigt, wie ein Fußgänger provozierend auf den Gleisen der Königsbrücker Straße läuft, obwohl ein Straßenbahnfahrer sich nähert. Der Fahrer verliert offenbar die Nerven, beschleunigt und rammt den Mann auf den Schienen. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion. Die Bilder wurden von der Website verwendet bild.de.
Was sagen die Behörden und die Polizei?
„Wir haben das Video am Donnerstagnachmittag gesehen und ermitteln nun gegen beide Beteiligte. In beiden Fällen geht es um Nötigung im Straßenverkehr“, erklärte Polizeisprecher Lukas Reumund. Die Identität der Beteiligten ist noch unbekannt. Der Vorfall ereignete sich bereits am 28. November, aber die Aufmerksamkeit auf ihn wurde erst jetzt gelenkt.
Reaktion auf das Verhalten des Fahrers
Die Dresdner Verkehrsbetriebe haben sofort gehandelt. „Nachdem der Fahrer befragt wurde und den Vorfall bestätigte, wurde entschieden, sich von ihm zu trennen“, sagte DVB-Sprecher Christian Schmidt. Laut ihm spielt es keine Rolle, ob dem Fehlverhalten des Fahrers ein Streit vorausging. „Dieses Verhalten ist inakzeptabel und führt daher zu den beschriebenen Konsequenzen“, betonte er.
Warum der Fußgänger provoziert hat, bleibt unklar
Warum der Fußgänger bewusst vor der Straßenbahn herlief, bleibt unklar. Auf dem Video sieht man, wie er ruhig auf den Gleisen geht, obwohl sich die Straßenbahn nähert. Der Fahrer beschleunigt daraufhin, was schließlich zu dem Vorfall führt.


Der Fahrer hatte bereits zuvor für Aufsehen gesorgt
Dieser Vorfall ist nicht der erste, der den Fahrer in den sozialen Medien in den Fokus rückt. Laut BILD hatte er bereits bei einem Sommerfest der Dresdner Verkehrsbetriebe für Empörung gesorgt. Ein Foto zeigte ihn mit einem T-Shirt der „Division Sachsen“, einem Symbol, das bei Rechtsextremen beliebt ist. Dies löste in den sozialen Netzwerken eine hitzige Diskussion aus.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg: Gerichtsverfahren und Zeugenaussagen.
