Der Weltfußball formiert allmählich die endgültige Liste der Mannschaften, die im Sommer 2026 auf den Spielfeldern der Weltmeisterschaft antreten werden. Am 14. Oktober lag die Zahl der bereits qualifizierten Teams bei 28 von 48. Zu den Finalisten gesellten sich England – das erste europäische Team –, Katar und Saudi-Arabien aus Asien sowie neun der stärksten Mannschaften Afrikas. Das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko verspricht, das größte in der Geschichte zu werden, während der Kampf um die verbleibenden Plätze immer intensiver wird. Vorbereitet von der Redaktion vollveggie.de.
Wie die Qualifikation für die WM 2026 abläuft
Die Qualifikation für die WM 2026 findet erstmals in einem neuen, erweiterten Format statt. Drei Länder – die USA, Kanada und Mexiko – sind Gastgeber und automatisch qualifiziert. Die übrigen 45 Plätze werden zwischen den Kontinentalverbänden aufgeteilt. Südamerika, Asien und Afrika haben ihre Quoten bereits abgeschlossen, während Europa und CONCACAF noch im Rennen sind. In Europa qualifizieren sich die Gruppensieger direkt, während die besten Zweitplatzierten über die Play-offs gehen. In Asien, Afrika und Südamerika erhalten die besten Teams der Gruppenphase ihre Startplätze, wobei einige Regionen zusätzlich über interkontinentale Play-offs im Frühjahr 2026 entscheiden können.
Wer bereits ein Ticket hat
Derzeit stehen 28 Mannschaften fest, die sicher bei der Weltmeisterschaft spielen werden. Nordamerika wird durch die drei Gastgeber – USA, Kanada und Mexiko – vertreten. Südamerika schickt seine sechs stärksten Nationen: Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Paraguay und Uruguay. Sie alle bestätigten ihren Status als Fußballgrößen des Kontinents, während Bolivien und Chile knapp scheiterten.

In Asien haben sich acht Teams qualifiziert: Japan, Iran, Usbekistan, Südkorea, Jordanien, Australien, Katar und Saudi-Arabien. Bemerkenswert ist, dass Usbekistan und Jordanien ihr WM-Debüt geben – ein historischer Erfolg für den asiatischen Fußball. Saudi-Arabien sicherte sich seinen Platz nach einem umkämpften Remis gegen den Irak, und Katar kehrt als Gruppensieger, nicht als Gastgeber, zurück.
Afrika sorgte für eine Überraschung: Zum ersten Mal überhaupt qualifizierte sich Kap Verde, das Kamerun und Nigeria hinter sich ließ. Außerdem sind Marokko, Tunesien, Ägypten, Algerien, Ghana, Senegal, Südafrika und die Elfenbeinküste dabei. Die führenden afrikanischen Teams bestätigten ihre Stärke, doch auch eine neue Generation junger, dynamischer Spieler zeigte ihr Potenzial.
Ozeanien wird erneut von Neuseeland vertreten – dem traditionellen Spitzenreiter der Region. Europa hingegen hat bisher nur ein Team sicher: England sicherte sich durch ein 5:0 gegen Lettland als erste europäische Nation die Teilnahme.
Wer noch kämpft und wie die Lage aussieht
Noch sind 20 Plätze zu vergeben. In Europa werden 15 davon in den kommenden Entscheidungsspielen verteilt – mit Favoriten wie Frankreich, Spanien, Portugal, Deutschland und Kroatien. Doch auch Überraschungen sind möglich: Ungarn, Griechenland und Schottland sind in starker Form.
In Asien kämpfen die Vereinigten Arabischen Emirate und der Irak in den Play-offs um den Einzug in die interkontinentalen Entscheidungsspiele. Der Sieger trifft auf ein afrikanisches Team – dort streiten Kamerun, Nigeria, Gabun und die DR Kongo um denselben Platz.
In der CONCACAF-Zone sind neben den Gastgebern noch drei Plätze offen. Costa Rica, Panama, Jamaika und Honduras werden sie unter sich ausmachen. Die letzten Spiele finden Ende des Winters 2026 statt, gefolgt von den interkontinentalen Play-offs, die die endgültige Teilnehmerliste bestimmen.
Neue Namen, alte Traditionen
Die WM 2026 wird die vielfältigste in der Geschichte des Turniers. Zum ersten Mal treten Jordanien, Usbekistan und Kap Verde auf der größten Bühne des Fußballs an. Die Erweiterung auf 48 Teams eröffnet auch kleineren Fußballnationen neue Chancen. Gleichzeitig bleiben die traditionellen Giganten – Brasilien, Deutschland, Argentinien, England und Frankreich – die klaren Favoriten. Experten erwarten, dass das neue Format die Dynamik der WM verändert: mehr Überraschungen, mehr Debüts und ein breiteres Spektrum an Spielstilen. Dadurch könnte die WM 2026 zu einer der unberechenbarsten Turniere der letzten Jahrzehnte werden.
Wann und wo das Turnier stattfindet
Die Weltmeisterschaft 2026 beginnt am 11. Juni und endet am 19. Juli. Gespielt wird in 16 Städten in den USA, Kanada und Mexiko – die erste WM, die in drei Ländern gleichzeitig ausgetragen wird, und die erste mit mehr als 32 Teams. Die Organisatoren versprechen Rekordbesucherzahlen, moderne Stadien und den Einsatz neuer Technologien – von Drohnenflügen bis zu KI-gestützter Taktikanalyse. Laut FIFA-Präsident Gianni Infantino wird dies die „Weltmeisterschaft der Menschen“ – ein Turnier, das Kontinente und Kulturen vereint. Und tatsächlich: Kein Erdteil bleibt außen vor.

Fazit und Ausblick
Damit stehen 28 Teams bereits fest, die bei der WM 2026 antreten werden. Die Gastgeber bereiten sich auf ihre Spiele vor, England ist das erste europäische Team, während Asien und Afrika ihre Quoten bereits erfüllt haben. Die restlichen Plätze werden in den kommenden Monaten vergeben – und dort sind Spannung und Dramatik garantiert.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Norwegen – das größte Phänomen der europäischen WM-Qualifikation 2026.
