Fans der Kultband The Cure stehen unter Schock. Gitarrist Perry Bamonte ist über die Weihnachtstage im Alter von 65 Jahren gestorben. Der britische Musiker starb nach kurzer Krankheit in seinem Zuhause. Die Band bestätigte die traurige Nachricht am Freitag auf ihrer offiziellen Website. Der Verlust trifft die Gruppe und ihre Anhänger tief. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
„Mit großer Traurigkeit bestätigen wir den Tod unseres lieben Freundes und Bandkollegen Perry Bamonte“, schrieb The Cure in ihrem Statement. Auch die Bandgründer Robert Smith und Bassist Simon Gallup meldeten sich mit sehr persönlichen Worten zu Wort. Sie nannten Bamonte liebevoll „Teddy“ und würdigten ihn als festen Bestandteil der Bandgeschichte. „Still, intensiv, intuitiv, konstant und hoch kreativ – Teddy war ein warmherziger und wichtiger Teil der Cure-Geschichte“, erklärten sie.
Perry Bamontes Weg zu The Cure begann bereits 1984. Zunächst arbeitete er hinter den Kulissen als Gitarrentechniker, vermittelt über seinen jüngeren Bruder, der damals als Tourmanager tätig war. Sein musikalisches Talent fiel jedoch schnell auf. 1990 wurde Bamonte schließlich festes Mitglied der Band. Er spielte Gitarre, sechssaitigen Bass und Keyboard und prägte mehrere wichtige Alben entscheidend mit.

Zu den Werken, an denen Bamonte beteiligt war, zählen unter anderem „Wish“, „Wild Mood Swings“, „Bloodflowers“, „Acoustic Hits“ und „The Cure“. Nach seinem Ausstieg im Jahr 2005 blieb er der Musik treu. 2022 kehrte er überraschend zur Band zurück. In den folgenden zwei Jahren stand er bei rund 90 Konzerten wieder mit The Cure auf der Bühne.

Besonders emotional war das Abschlusskonzert „Show Of A Lost World“ am 12. November 2024 in London. Rückblickend schrieb die Band, einige dieser Auftritte hätten zu den besten der gesamten Bandgeschichte gehört. Zum Abschied fanden die Musiker leise und eindringliche Worte. „Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten seiner Familie. Er wird sehr schmerzlich vermisst werden“, hieß es im Trauer-Post.
Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: Das Phänomen der koreanischen Musik: Warum K-Pop so beliebt ist.
