Das Berliner Pergamonmuseum, eines der bedeutendsten Museen der Welt, nähert sich endlich einem wichtigen Meilenstein seiner Restaurierung. Nach langen Jahren der Renovierung wird das Museum 2027 seine Türen für Besucher wieder öffnen. Insbesondere wird der berühmte Pergamonaltar wieder zu sehen sein. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion unter Bezugnahme auf sueddeutsche.de und deutschlandfunk.de.
Restaurierung im vollen Gange
Momentan ist das Museum wegen umfangreicher Restaurierungsarbeiten geschlossen, die 2013 begonnen haben. In dieser Zeit wurden die wichtigsten Teile des Gebäudes erheblich verbessert. In diesem Jahr sollen die Arbeiten im Nordflügel und im Mittelbau abgeschlossen sein, und im Jahr 2027 wird das Museum seine Türen wieder für die Gäste öffnen. Die Renovierung war äußerst groß angelegt und die Kosten belaufen sich auf etwa 500 Millionen Euro.
„Wir beginnen jetzt offiziell, den Countdown bis zur teilweisen Wiedereröffnung zu starten“, sagte Marion Ackermann, Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK). Zu diesem Zeitpunkt wird das Museum unter anderem die Architektur-Säle der Antikensammlung, eine neue Dauerausstellung des Museums für Islamische Kunst sowie Ausstellungsräume mit Artefakten aus dem Vorderasiatischen Museum öffnen.

Rückkehr der Ausstellungsstücke
Nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten werden alle Kunstwerke an ihren ursprünglichen Platz zurückgebracht. Während das Museum geschlossen war, wurden viele Exponate vorübergehend im „Pergamonmuseum. Panorama“ ausgestellt, aber bald werden sie in die Museumssäle verlegt. Zum Beispiel warten viele Skulpturen im Pergamon-Saal bereits darauf, wieder ihren Platz einzunehmen.
Der neue Eingangsbereich und wiederhergestellte architektonische Elemente, wie die Mschatta-Fassade, werden das Besuchererlebnis erheblich verbessern. Schon heute kann man sehen, wie die Räume, in denen die antiken Meisterwerke ausgestellt werden, viel heller wirken, einschließlich des Pergamonaltars, der für Besucher wieder zugänglich sein wird.

Vollständige Öffnung erst im Jahr 2037
Die vollständige Restaurierung des Museums wird jedoch noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Der Südflügel, in dem sich zum Beispiel das Ischtar-Tor und die babylonische Prozessionsstraße befinden, bleibt noch viele Jahre geschlossen. Dies ist Teil der langfristigen Renovierung, die dem Museum wieder sein ursprüngliches, majestätisches Aussehen verleihen soll.
Mit jedem Jahr zieht das Pergamonmuseum immer mehr Touristen an, und nach der teilweisen Wiedereröffnung im Jahr 2027 wird die Zahl der Besucher erheblich steigen. Dieses Museum kann zu Recht als „Schatztruhe der Menschheit“ bezeichnet werden, wie es der Staatsminister für Kultur, Wolfram Weimer, ausdrückte.
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