Taylor Swift hat zum zweiten Mal in Folge die offiziellen deutschen Album-Jahrescharts mit dem Release „The Life of a Showgirl“ angeführt. Laut GfK Entertainment wurden in Deutschland mehr als 225.000 Exemplare verkauft, zudem sammelte die Künstlerin im Jahresverlauf nahezu 950 Millionen Streams. 2024 stand „The Tortured Poets Department“ an der Spitze, und in der Top-100-Bilanz 2025 sind neben „The Life of a Showgirl“ weitere Alben von Taylor Swift vertreten: „The Tortured Poets Department“ (Platz 9), „Lover“ (37) und „Reputation“ (43). Dahinter folgen in der Albumwertung Linkin Park mit „From Zero“ auf Rang zwei und der „KPop Demon Hunters“-Soundtrack auf Rang drei. Bestes deutschsprachiges Album ist „Augen träumen Herzen sehen“ von Kontra K auf Platz fünf. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Pop dominiert, Frauen legen weiter zu
Nach Genres betrachtet führt Pop (inklusive K-Pop) mit 43 Platzierungen in der Album-Top-100, Hip-Hop kommt auf 26 Einträge, Rock/Metal auf 22. Insgesamt stammen 41 Positionen von deutschen bzw. deutschsprachigen Acts. Der Frauenanteil in der Album-Jahresliste steigt weiter: 35 Plätze entfallen auf weibliche Artists, mehr als 2024 (33), 2023 (29) und 2022 (21). Hervorzuheben sind etwa Billie Eilish mit „Hit Me Hard And Soft“ (Platz 4) und Gracie Abrams mit „The Secret Of Us“ (7). Parallel bleibt das Interesse am Katalog von Taylor Swift hoch, was die Präsenz mehrerer ihrer Alben in der Endauswertung unterstreicht.
Song des Jahres: „Wackelkontakt“ von Oimara
In der Single-Wertung setzt sich „Wackelkontakt“ von Oimara durch: Der Track verzeichnete über 180 Millionen Streams und stand sieben Wochen auf Platz eins. Das Rennen um die Jahreskrone blieb bis zuletzt eng; Rang zwei belegen ROSÉ und Bruno Mars mit „APT.“, Rang drei geht an Zartmann mit „Tau mich auf“, Platz vier an Alex Warren („Ordinary“). Der „KPop Demon Hunters“-Soundtrack ist auch hier präsent: Von sechs gelisteten Songs schneiden „Golden“ (der offizielle Sommerhit; Platz 5) und „Soda Pop“ (59) am besten ab. Für die Ermittlung der Platzierungen werden physische Verkäufe, Downloads und Streaming-Daten zusammengeführt.

Mehr Frauen in den Single-Top-100, Pop bleibt Taktgeber
In den Single-Jahrescharts steigt die Zahl der Titel von Frauen auf 36. Zum Vergleich: 2022 waren es 13, 2023 waren es 26 und 2024 wurden 29 gezählt. Pop (inklusive K-Pop) dominiert mit 41 Songs in der Top-100, gefolgt von Hip-Hop mit 21 Titeln. Deutsche bzw. deutschsprachige Acts kommen auf 34 Platzierungen. Unter diesen Rahmenbedingungen behauptet Taylor Swift ihre Spitzenpositionen in der Album-Bilanz und bei den Streaming-Werten, während heimische Künstlerinnen und Künstler im Singlesegment an Stärke gewinnen.
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