Der Name Lena Kesting taucht immer häufiger im Zusammenhang mit dem deutschen Sportfernsehen auf. Zuschauer des ZDF kennen sie als souveräne, ruhige und zugleich emotionale Moderatorin, die sowohl im Studio als auch direkt an den Austragungsorten großer Wettbewerbe überzeugt. Hinter dieser scheinbaren Leichtigkeit vor der Kamera steckt ein Weg, der über Leistungssport, fundierte Ausbildung und jahrelange redaktionelle Arbeit führte. Sie sucht nicht aktiv das Rampenlicht, steht aber regelmäßig im Fokus – wegen ihrer Arbeit. Heute gilt Lena Kesting als Vertreterin einer neuen Generation von Sportjournalistinnen in Deutschland. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Biografie und Ausbildung
Lena Kesting wurde am 20. März 1994 in Deutschland geboren. Schon früh spielte Sport eine zentrale Rolle in ihrem Leben: Über viele Jahre betrieb sie Schwimmen auf leistungsorientiertem Niveau und startete für regionale Vereine. Diese Zeit prägte sie nachhaltig, denn sie lernte Disziplin, den Umgang mit Druck und auch, Niederlagen einzuordnen. Eine Karriere als Profisportlerin rückte später in den Hintergrund, doch der Sport blieb ein fester Bestandteil ihres Alltags.
Nach dem Abitur entschied sich Kesting für ein Studium im Bereich Sportjournalismus und Medienkommunikation in Köln. Theorie und Praxis gingen dabei Hand in Hand, denn parallel zur Ausbildung sammelte sie erste Erfahrungen in TV-Redaktionen. Rückblickend bezeichnet sie diese Phase als entscheidend, weil sie dort erkannte, dass Fernsehen genau das Umfeld ist, in dem sie arbeiten möchte.
„Der Sport hat mir den Charakter gegeben, der Journalismus die Stimme“, sagte Kesting einmal über ihren beruflichen Weg.

Karriere im Fernsehen
Ihre ersten Schritte im Journalismus machte Lena Kesting bei regionalen Sendern, wo sie als Reporterin und Moderatorin arbeitete. Dort lernte sie den Alltag des Live-Fernsehens kennen: spontane Einsätze, Zeitdruck und Verantwortung vor laufender Kamera. Diese Erfahrungen legten das Fundament für ihren weiteren Aufstieg.
Der Wechsel zum ZDF markierte einen Wendepunkt in ihrer Laufbahn. In der Sportredaktion übernahm sie zunächst redaktionelle Aufgaben, bevor sie regelmäßig als Moderatorin im „ZDF-Morgenmagazin“ zu sehen war. Zuschauer schätzen ihre klare Sprache und die Fähigkeit, komplexe sportliche Zusammenhänge verständlich zu erklären. Kolleginnen und Kollegen wiederum heben ihre gründliche Vorbereitung und Professionalität hervor.
„Sie weiß immer mehr, als sie im Studio zeigen muss“, heißt es aus dem Umfeld der Redaktion.
Wichtige berufliche Stationen und Erfolge
In vergleichsweise kurzer Zeit war Lena Kesting bei zahlreichen internationalen Großereignissen im Einsatz. Ihre Karriere ist nicht von Skandalen oder Selbstdarstellung geprägt, sondern von kontinuierlicher, sichtbarer Arbeit.
Zu den wichtigsten beruflichen Stationen zählen:
- Berichterstattung und Moderation bei Olympischen Spielen
- Einsätze bei Weltmeisterschaften im Wintersport
- Mitwirkung an Übertragungen internationaler Fußballturniere
- Regelmäßige Moderation von Sportblöcken im bundesweiten Frühstücksfernsehen
Besonders geschätzt wird ihre Sicherheit im Live-Betrieb, auch in stressigen Situationen.
„Live-Sendungen bedeuten Adrenalin – und genau dann merkt man, warum man diesen Beruf gewählt hat“, erklärte Kesting einmal.
Hobbys und Interessen abseits der Kamera
Trotz eines dichten Terminkalenders achtet Lena Kesting bewusst auf Ausgleich. Sport bleibt für sie wichtig, auch wenn er heute nicht mehr leistungsorientiert ist. Schwimmen, Laufen und gezieltes Training helfen ihr, nach Reisen und Sendungen abzuschalten.
Darüber hinaus reist sie gerne und teilt Eindrücke aus ihrem Alltag und von unterwegs in sozialen Netzwerken. Ihre Community schätzt vor allem die authentischen Einblicke hinter die Kulissen des Fernsehens. Kesting betont, dass neue Orte und Perspektiven ihre Neugier wachhalten.
„Wer gut über die Welt berichten will, muss sie ständig neu erleben“, sagt sie über ihre Reiselust.
Privatleben und Umgang mit Öffentlichkeit
Über ihr Privatleben spricht Lena Kesting nur selten. Beziehungen, Familie oder persönliche Details hält sie bewusst aus der Öffentlichkeit heraus. Ihrer Ansicht nach sollte der Fokus auf ihrer journalistischen Arbeit liegen und nicht auf privaten Themen. Dieser zurückhaltende Umgang hebt sie von vielen anderen Medienpersönlichkeiten ab.
Gleichzeitig sucht sie den Dialog mit dem Publikum, wenn es um Beruf, Medienalltag oder Sport geht. Bekanntheit versteht sie nicht als Ziel, sondern als Begleiterscheinung.
„Öffentliche Aufmerksamkeit ist eine Verantwortung, aber kein Selbstzweck“, betont Kesting.

Warum Lena Kesting immer präsenter wird
Heute gilt Lena Kesting als feste Größe im deutschen Sportjournalismus – ohne künstliche Inszenierung oder Provokation. Sie überzeugt durch Fachwissen, Respekt gegenüber dem Publikum und eine sachliche, moderne Art der Berichterstattung. In einer Medienlandschaft, die immer schneller und emotionaler wird, steht sie für Verlässlichkeit und journalistische Qualität. Genau deshalb wird ihr Name zunehmend mit der Zukunft des Sportfernsehens in Deutschland verbunden.
Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: Jessie Buckley wurde bei den Critics’ Circle zur Schauspielerin des Jahres gekürt.
