Das Unternehmen iRobot, der Hersteller der bekannten Roomba-Staubsauger, hat Insolvenz angemeldet. Käufer machen sich Sorgen, was mit ihren teuren Geräten passieren wird. Die Bedenken betreffen nicht nur die Staubsauger selbst, sondern auch die Verfügbarkeit von Dienstleistungen und Updates. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Am 14. Dezember 2025 gab iRobot bekannt, dass das Unternehmen von dem chinesischen Anbieter Shenzhen Picea Robotics übernommen wird. Nach der Fusion wird iRobot kein börsennotiertes Unternehmen mehr sein und in ein privates Unternehmen umgewandelt. Die Entscheidung zur Insolvenz wurde getroffen, nachdem im Jahr 2024 die Übernahme durch Amazon für 1,7 Milliarden Dollar aufgrund von regulatorischen Problemen in den USA und Europa gescheitert war.
Was erwartet die Roomba-Nutzer?
iRobot versichert, dass das Unternehmen trotz der Insolvenz weiterhin die App zur Steuerung der Roboter unterstützen wird. Die Dienste sollen ohne Unterbrechungen weiterlaufen. Dennoch gibt es Bedenken unter den Nutzern, die ihre Geräte nicht mehr funktionstüchtig sehen möchten. „Was passiert, wenn die Dienste geschlossen werden? Mein Gerät wird dann nicht mehr funktionieren?“ – fragen einige auf Foren.
iRobot betont, dass die Fusion mit Picea die finanzielle Lage des Unternehmens stabilisieren und die Kontinuität für die Kunden gewährleisten wird. Gary Cohen, CEO von iRobot, erklärte, dass die Fusion dazu beitragen werde, Stabilität zu bewahren. Trotzdem bleiben viele Nutzer skeptisch.

50 Millionen Roomba-Staubsauger weltweit verkauft
Roomba hat weltweit an Popularität gewonnen und über 50 Millionen Geräte verkauft. Diese Staubsauger sind bekannt für ihre Fähigkeit, Räume zu kartieren, Hindernissen auszuweichen und fortschrittliche Aufgaben zu erledigen. Premium-Modelle können sogar das Staubsaugen planen, auf Sprachbefehle reagieren und Böden wischen.
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