Das Unternehmen Google hat eine neue Version seines Chatbots Gemini vorgestellt. Jetzt kann er Nutzerdaten aus Gmail und Google Drive verwenden, um sogenannte „Tiefenrecherchen“ (Deep Research) durchzuführen. Darüber berichtete das Portal The Verge. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Die Funktion Deep Research verwandelt Gemini in einen echten Forscher. Nach der Aktivierung erstellt der Chatbot einen Schritt-für-Schritt-Analyseplan, sucht relevante Informationen im Internet und erstellt anschließend einen Bericht. Nutzer können Korrekturen anfordern, neue Daten hinzufügen oder den fertigen Bericht in Google Docs exportieren. Außerdem kann das Ergebnis als Podcast präsentiert werden, der vollständig durch künstliche Intelligenz generiert wird.
Laut Google ist Deep Research eine der meist erwarteten Funktionen von Gemini. Das Unternehmen betont, dass die Integration mit den Workspace-Produkten den Nutzern mehr Flexibilität in ihrer Arbeit bietet. So lässt sich beispielsweise schnell ein Bericht über die Konkurrenz erstellen, indem öffentliche Daten mit internen Dokumenten, Tabellen und Chatverläufen kombiniert werden.
Wenn der Deep-Research-Modus gestartet wird, bietet Gemini die Auswahl verschiedener Quellen an: die Google-Suche, Gmail, Google Drive oder Google Chat. Das bedeutet, dass E-Mails, Dokumente, Tabellen, Präsentationen und PDF-Dateien aus Google Drive als Kontext für eine genauere Analyse verwendet werden können. Dadurch werden die Ergebnisse der Recherchen präziser und individueller auf die Bedürfnisse des Nutzers abgestimmt.

Derzeit funktioniert Deep Research nur auf Desktop-Computern. Google kündigte jedoch an, dass die Unterstützung für mobile Geräte in den kommenden Tagen verfügbar sein wird. Damit wird die Funktion bald einem noch größeren Nutzerkreis zugänglich gemacht.
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