Der chinesische Konzern Xiaomi hat einen neuen Assistenten auf Basis künstlicher Intelligenz entwickelt — Mi Chat. Darüber berichtete das Fachportal ITHome. Der neue Dienst soll Teil des Xiaomi-Ökosystems werden und sowohl auf Geräten als auch in den Services des Unternehmens verfügbar sein. Quellen zufolge soll das Projekt die wachsenden KI-Kompetenzen der Marke unter Beweis stellen. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Der neue Assistent basiert auf dem großen Sprachmodell MiMo-7B-RL, das Xiaomi bereits zuvor vorgestellt hat. Trotz der vergleichsweise geringen Anzahl von 7 Milliarden Parametern zeigt das neuronale Netz eine hohe Leistungsfähigkeit. Mi Chat soll in Xiaomi-Geräten und -Diensten integriert werden und damit vielseitig im Alltag einsetzbar sein.
Mi Chat wird mit ChatGPT verglichen
Insider bezeichnen den künftigen Dienst von Xiaomi als möglichen „ChatGPT-Killer“. Begründet wird dies mit Vergleichstests, in denen das Modell MiMo-7B-RL das o1-mini von OpenAI sowie Qwen QwQ-32B-Preview von Alibaba in zentralen Benchmarks übertroffen haben soll. Besonders hervorgehoben wird dabei, dass diese Ergebnisse trotz deutlich geringerer Modellgröße erzielt wurden.

Xiaomi setzt konsequent auf künstliche Intelligenz
ITHome erinnert daran, dass Xiaomis Präsident Lu Weibing bereits zuvor über erhebliche Investitionen des Unternehmens in die Entwicklung von KI in den vergangenen Quartalen gesprochen hatte. Er betonte, dass künstliche Intelligenz zu einem der strategischen Schwerpunkte des Konzerns geworden sei. Xiaomi betrachtet KI als Grundlage für zukünftige Produkte und Dienste.
Lu Weibing erklärte zudem, dass das nächste Ziel der Ingenieurteams eine tiefgehende Integration neuronaler Netze in die physische Welt sei. Gemeint ist eine enge Verzahnung von KI mit Geräten, Sensoren und smarter Elektronik. Mi Chat dürfte dabei eine zentrale Rolle spielen.
Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: Jubiläums-Huawei Watch zum 10-jährigen Bestehen.
