Bitcoin hat in letzter Zeit einen Aufschwung erlebt, doch viele Experten sind sich einig, dass das tiefste Tal des Marktes noch nicht erreicht ist. Laut einer Analyse der Plattform Santiment könnte das aktuelle „Erholung“ nur eine Falle für Investoren sein. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Bitcoin: Markt erholt sich – aber ist das schon das Ende des Abwärtstrends?
Die Kryptowährung Bitcoin hat in den letzten Wochen einen bemerkenswerten Rückgang erfahren. Der Wert des Bitcoins fiel fast auf $80.000, erholte sich aber schnell auf etwa $88.000. Dies führte bei vielen Analysten zu Spekulationen, dass der Markt den Boden erreicht habe. Doch Santiment warnt, dass die Erholung trügerisch sein könnte.
Laut Santiment wird der Begriff „Marktboden“ häufig falsch verwendet und hängt stark von den Erwartungen der Marktteilnehmer ab. Die aktuellen Marktdaten deuten auf eine Mischung aus Unsicherheit und schwacher Händleraktivität hin, was darauf hindeutet, dass das Ende des Abwärtstrends möglicherweise noch nicht erreicht ist.
Schwache Marktaktivität und die Gefahr einer „Bärenfalle“
Am 21. November erreichte Bitcoin seinen lokalen Tiefstand bei $80.659, bevor er sich am 25. November wieder auf $89.000 erholte. Trotz dieses Anstiegs glauben viele im Kryptomarkt, dass der Boden bereits erreicht sei. Doch wie Santiment erklärt, sind die Anzeichen für eine vollständige Markterholung noch nicht erkennbar. Die allgemeine Marktstimmung ist von „hohem Angstniveau“ geprägt, was durch den sogenannten „Fear and Greed“-Index bestätigt wird, der auf niedrigem Niveau verharrt.
Das Fehlen eines signifikanten Drucks auf Shorts und der geringe Handel mit Bitcoin-Kontrakten machen den Anstieg für viele unsicher. Historisch gesehen erleben die meisten Kryptowährungsmärkte große Umkehrungen genau dann, wenn die Mehrheit der Marktteilnehmer glaubt, dass der Preis bereits den Tiefpunkt erreicht hat.
Ist das Schlimmste noch vor uns?
Bitcoin handelt derzeit bei etwa $87.000, was eine leichte Erholung darstellt, während der gesamte Kryptowährungsmarkt einen Rückgang von 0,04% in den letzten 24 Stunden verzeichnete und eine Kapitalisierung von $2,99 Billionen erreichte. Dies könnte darauf hindeuten, dass die große Erholung noch aussteht.
Laut Santiment bleibt die Marktlage unklar. Der Indikator für die Aktivität der Bitcoin-Blockchain ist weiterhin niedriger als im Dezember 2023, als wöchentlich mehr als 3,3 Millionen neue Adressen erstellt wurden. Derzeit sind es nur noch etwa 2,2 Millionen neue Adressen pro Woche.
Ein weiteres Zeichen für Unsicherheit ist die hohe Anzahl an Liquidationen in den letzten 24 Stunden: $296 Millionen, wobei sowohl Long- als auch Short-Positionen betroffen sind. Dies zeigt, dass viele Trader keine klare Vorstellung davon haben, wie sich der Markt entwickeln wird.

Institutionelle Investoren und deren Bedenken
Die institutionelle Stimmung bleibt negativ, obwohl immer wieder Signale von Analysten und Händlern auftauchen, die von einem „Marktboden“ sprechen. Im November 2025 verzeichnete der Bitcoin-Spotmarkt in den USA einen Nettoabfluss von $3,57 Milliarden aus ETF-Fonds, was weitere Bedenken bezüglich der Marktlage hervorruft.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Bayer-Aktien schießen nach oben.
