In China hat ein Gericht den ehemaligen Bürgermeister der Stadt Guangzhou, Zhang Qi, zum Tode verurteilt. Er wurde der Korruption, der Veruntreuung sowie des Amtsmissbrauchs schuldig gesprochen. Über das Urteil berichteten lokale Medien. Der Fall gilt als eines der aufsehenerregendsten Anti-Korruptionsverfahren der vergangenen Jahre. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Die Ermittlungen ergaben, dass bei Durchsuchungen 13,5 Tonnen Gold sichergestellt wurden. Zudem beschlagnahmten die Behörden 23 Tonnen Bargeld. Der Gesamtwert der eingezogenen Vermögenswerte belief sich auf rund 286 Milliarden Yuan. Diese Zahlen sorgten landesweit für großes öffentliches Aufsehen.

Bestechung, Verträge und Grundstücke
Nach Angaben der Ermittler erlangte Zhang Qi Vermögenswerte im Wert von mehreren Milliarden Dollar durch Bestechung. Das Geld erhielt er im Gegenzug für Unterstützung bei Vertragsabschlüssen und Grundstücksgeschäften. Die Strafverfolgungsbehörden betonen, dass dieses System über mehrere Jahre bestand. Die Ermittlungen begannen bereits im Jahr 2019.
Chinesische Medien heben hervor, dass das Urteil die harte Linie der Behörden im Kampf gegen Korruption unterstreicht. Ähnliche Fälle gelangen regelmäßig vor Gericht und enden mit schweren Strafen. Die Regierung hält solche Maßnahmen für notwendig, um Machtmissbrauch auf höchster Ebene einzudämmen. Das öffentliche Interesse an diesen Prozessen bleibt weiterhin sehr hoch.

Zuvor wurden in China bereits Todesurteile in Korruptionsfällen vollstreckt. Ein bekanntes Beispiel ist der ehemalige Geschäftsführer der Investmentgesellschaft China Huarong International Holdings, Bai Tianhui. Er wurde wegen der Annahme von Bestechungsgeldern in Höhe von rund 156 Millionen US-Dollar verurteilt. Im Februar wies das Gericht seine Berufung zurück und bestätigte das Urteil.
Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: Trump über die Festnahme von Maduro.
