In diesem Jahr überraschte der Nobelkomitee die Welt — der Friedensnobelpreis ging nicht an Donald Trump, wie von den Medien erwartet, sondern an die venezolanische Oppositionelle María Corina Machado. Obwohl der ehemalige US-Präsident zahlreiche Nominierungen und diplomatische Erfolge vorweisen konnte, war der endgültige Beschluss nicht zu seinen Gunsten. Vorbereitet von der Redaktion vollveggie.de.
Viele hatten gehofft, dass Trump für seine Vermittlung im historischen Abkommen zwischen Israel und Hamas geehrt werden würde. Das Forum der Familien von Geiseln und Vermissten, das die Opfer des Terrorismus vertritt, richtete sogar einen offiziellen Brief an das Komitee, in dem betont wurde, dass kein anderer Führer in diesem Jahr mehr zum Weltfrieden beigetragen hat. „Während andere nur von Frieden sprachen, hat er ihn tatsächlich erreicht“, hieß es in dem Appell vom 6. Oktober.
Trump selbst ging in einem Kabinettsmeeting nicht auf den Nobelpreis ein und konzentrierte sich stattdessen auf seine geplante Rede im israelischen Parlament, der Knesset. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu bestätigte, dass er Trump für den Nobelpreis nominiert hatte und lobte dessen Rolle bei der Förderung der Stabilität im Nahen Osten. Allerdings war der Termin für die Nominierungen dieses Jahr bereits am 31. Januar abgelaufen, was bedeutet, dass Trump erst im nächsten Jahr in Betracht gezogen werden könnte.
Im Gegensatz dazu wurde María Corina Machado für ihren unermüdlichen Einsatz für Demokratie und Menschenrechte in Venezuela ausgezeichnet. Die Oppositionelle, die gegen das autoritäre Regime von Nicolás Maduro kämpft, hat international Anerkennung gefunden. Sie ist eine der führenden Stimmen des venezolanischen Widerstands und eine der bekanntesten Figuren der demokratischen Bewegung des Landes.

Wer ist María Corina Machado — die diesjährige Nobelpreisträgerin
María Corina Machado ist eine venezolanische Politikerin, soziale Aktivistin und Philanthropin, die sich seit Jahren für Demokratie und Menschenrechte in ihrem Land einsetzt. Sie wurde 1967 in Caracas geboren und gründete 1992 die wohltätige Organisation Súmate, die die Wahlen überwachte und für mehr Transparenz in der Politik kämpfte.
Von 2011 bis 2014 war Machado Abgeordnete in der venezolanischen Nationalversammlung und wurde als Kandidatin für die Präsidentschaftswahlen 2012 bekannt. Sie war eine der führenden Persönlichkeiten bei den Protesten gegen die Regierung von Nicolás Maduro im Jahr 2014. Ihr Engagement für Freiheit und Menschenrechte brachte ihr zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Sacharow-Preis und schließlich der Friedensnobelpreis 2025.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben EU will Veggie-Wurst verbieten: Streit um Namen für pflanzliche Produkte.
