Berlin erlebt viele verrückte Abende – aber dieser Auftritt sprengt selbst für die Hauptstadt den Rahmen. Am Mittwochabend tauchten Hugh Jackman und Kate Hudson völlig überraschend im „Fluxbau“ in Kreuzberg auf und legten dort eine spontane Version von Neil Diamonds „Sweet Caroline“ hin. Der Saal war eigentlich auf weitere Songs der Berliner Coverband „Ludi & the Lads“ eingestellt – doch plötzlich standen zwei echte Hollywoodstars auf der Minibühne und sorgten für einen Moment, den niemand so schnell vergisst. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Die Handyaufnahmen sind zwar etwas verwackelt, aber die Stimmung ist eindeutig: Jackman und Hudson hatten sichtlich Spaß, das Publikum jubelte, und der kleine Club fühlte sich für ein paar Minuten wie ein Stadion an. „Was für eine Nummer!“, hörte man Gäste sagen, nachdem der Saal einmal komplett durchgedreht war.
Die Idee zu der Aktion entstand völlig spontan. Noch am Vormittag gaben beide Interviews, am Abend besuchten sie die Filmpremiere in Berlin. Hinter den Kulissen liefen da schon die Telefone heiß: Jackman und Hudson wollten vor dem großen Finale der Veranstaltung verschwinden und irgendwo in der Stadt live auftreten. Ihre Assistenten wurden schließlich in Kreuzberg fündig – und „Ludi & the Lads“ hatten genau das richtige Repertoire. Der Rest war ein Hollywood-Moment, der Berlin perfekt steht.
Warum gerade „Sweet Caroline“?
Im Kino hat der Song eine besondere Rolle. Jackman und Hudson spielen im neuen Film „Song Sung Blue“ ein Paar, das in den 80ern als Neil-Diamond-Tribute-Band durch die USA reist und davon träumt, Las Vegas musikalisch zu erobern. Die Mischung aus Tragik, Humor, Drama und viel Musik machte die Geschichte zu einem Herzensprojekt der beiden. Der Film läuft ab dem ersten Weihnachtsfeiertag in den deutschen Kinos.
Regisseur Creg Brewer erzählt, dass der Film auf einer wahren Geschichte basiert. „Ich trug die Story von Claire und Mike Sardine jahrelang mit mir herum. Ich habe eine Doku über die beiden all meinen Freunden gezeigt und bin überglücklich, dass Hugh und Kate sie jetzt auf die Leinwand bringen“, sagt er.




Auf der Bühne wie im Film beweisen Jackman und Hudson, dass sie musikalisch weit mehr können, als viele ihnen zugetraut hätten. Als „Lightning und Thunder“, den Show-Namen ihrer Filmfiguren, wurden sie beim Dreh gefeiert – und die spontane Aktion in Berlin zeigt, wie viel Freude sie weiterhin an der Musik haben. Und auch privat verstanden sich beide hervorragend, weshalb sie die Kreuzberg-Überraschung gemeinsam ausheckten.
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