Berlin – Flammen, dichter Rauch und Angst am frühen Sonntagmorgen: In einem Hochhaus in Berlin-Spandau ist ein Feuer ausgebrochen und hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Eine massive Rauchwolke zog über den Stadtteil, der Qualm breitete sich schnell im Gebäude aus. Mindestens drei Menschen wurden verletzt, darunter auch ein Feuerwehrmann. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion. Die Bilder wurden von der Website verwendet bild.de.
Nach Angaben der Feuerwehr brach der Brand in den frühen Morgenstunden im Keller eines 16-geschossigen Hochhauses in der Obstallee aus. Die Flammen griffen auf mehrere Kellerverschläge über, der Rauch zog bis in das zweite Obergeschoss und füllte den gesamten Treppenraum. Die Lage galt lange als unübersichtlich, da sich der Rauch rasch im Gebäude verteilte.


Über 60 Menschen gerettet, Ursache weiter unklar
Mehr als 100 Einsatzkräfte rückten an, um das Feuer zu bekämpfen und Bewohner aus dem stark verrauchten Hochhaus zu retten. Mehrere Anwohner wurden noch vor Ort medizinisch versorgt. Mindestens eine Person kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, zwei weitere wurden leicht verletzt. Unter den Verletzten befindet sich auch ein Feuerwehrmann, der im Einsatz war.
Nach bisherigen Angaben konnten rund 60 Menschen aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht werden. Ob es weitere Verletzte gibt, ist derzeit noch unklar. Die Löscharbeiten dauerten am Morgen weiter an. Auch zur Ursache des Feuers konnte die Feuerwehr zunächst keine Angaben machen, die Ermittlungen laufen.
Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: Tragödie vor dem eigenen Haus: 72-Jähriger stirbt in Köln-Holweide.
