Zwischen BVB-Schal, Chipsregalen und Schokoriegeln suchen Ermittler nach Spuren eines Gewaltverbrechens. In der Nacht zu Donnerstag ist in einem Kiosk in Dortmund ein 31 Jahre alter Mann angeschossen worden. Die Tat ereignete sich gegen 23 Uhr im „Aslan Kiosk“ an der Ecke Missunder Straße/Eckebornstraße. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion unter Bezugnahme auf sumymsek.org.ua.
Nach ersten Erkenntnissen fiel im Inneren des Geschäfts mindestens ein Schuss. Der Mann wurde schwer verletzt, konnte sich aber offenbar noch selbst nach draußen schleppen. Kurz darauf brach er vor dem Kiosk zusammen. Einsatzkräfte fanden später einen blutverschmierten Lappen auf dem Gehweg vor dem Spätkauf, der täglich bis 2 Uhr nachts geöffnet ist.
Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und sperrte den Tatort weiträumig ab. Während die Spurensicherung im Kiosk und im Außenbereich arbeitete, kam auch ein Fährtensuchhund zum Einsatz. Er sollte mögliche Spuren des Täters aufnehmen. Der Schütze selbst ist bislang flüchtig, das Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht.
„Wir ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts“,
sagte Polizeisprecherin Annika Roß gegenüber Medienvertretern.
Weitere Angaben zum Motiv oder zur genauen Schwere der Verletzungen machte die Polizei zunächst nicht. Laut Sprecherin liegen diese Informationen derzeit bei der Staatsanwaltschaft. Im Laufe des Tages könnten weitere Details veröffentlicht werden, hieß es.

Foto: Wickern / News4 Video-Line TV
Der Vorfall reiht sich in eine Serie angespannter Ereignisse in Dortmund ein. In der Stadt wird seit Wochen über Konflikte in der Unterwelt gesprochen. Erst kürzlich war auf das Haus eines bekannten Ex-Rockerpräsidenten zweimal geschossen worden. Zudem hatte es offene Drohungen in Richtung der Hells Angels gegeben. Am Donnerstagmorgen durchsuchte ein SEK dessen Wohnhaus auf der Suche nach Waffen.
Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: 4000 tonnen kartoffeln kostenlos in Berlin.
