Schock beim Karnevalsumzug in Niederkassel (NRW): Am Sonntagnachmittag sind mehrere Teilnehmer von einem Wagen gestürzt und verletzt worden. Ein 51-Jähriger musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden, zwei weitere Männer im Alter von 20 und 46 Jahren kamen ebenfalls ins Krankenhaus. Zunächst war von vier Verletzten die Rede – diese Zahl korrigierte die Polizei später. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Der Unfall passierte auf der Marktstraße im Stadtteil Rheidt. Nach Angaben der Stadt ereignete sich der Vorfall am Ende des Zuges.
„Am Ende des Zuges ist anscheinend ein Fahrzeug noch einmal angefahren. Die Personen sind dabei wohl über die Reling gegangen“, erklärte Markus Thüren, Sprecher der Stadt Niederkassel.
Sturz aus rund drei Metern – 51-Jähriger fällt auf den Kopf
Laut Polizei handelt es sich bei den Verletzten um drei Männer aus dem benachbarten Troisdorf. Der 51-Jährige erlitt schwere Verletzungen, nachdem er bei dem Sturz vom Karnevalswagen auf den Kopf gefallen war. Auch die beiden anderen Betroffenen wurden medizinisch versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Nach Informationen aus dem Umfeld des Einsatzes soll der Wagen der Gruppe „Rheidter Väter“ etwa drei Meter hoch gewesen sein. Dutzende geschmückte Wagen waren beim Umzug unterwegs, die Stimmung war ausgelassen – bis es zu dem folgenschweren Zwischenfall kam.

Polizei stellt Wagen sicher – keine Hinweise auf Alkohol
Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen.
„Der Umzugswagen wurde als mögliches Beweismittel sichergestellt und in eine Halle gebracht. Technische Mängel am Fahrzeug sind nicht erkennbar, und es gibt keine Hinweise auf Alkohol beim Fahrer“, sagte ein Polizeisprecher.
Der Karnevalsunfall in NRW sorgt nun für viele Fragen: War es ein Fahrfehler? Ein Missverständnis? Oder schlicht ein unglücklicher Moment in einer ohnehin dynamischen Situation?
Fest steht: Der Schreck sitzt tief – und die Aufarbeitung hat begonnen.
Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: Telefonstreit eskaliert in Dortmunder Stadtbahn.
