Manchester – Einen Monat nach seinem Tod ist Gary Mounfield beigesetzt worden. Der als „Mani“ bekannte Bassist der britischen Kultband The Stone Roses fand am Montag in seiner Heimatstadt Manchester seine letzte Ruhe. Zur Trauerfeier kamen zahlreiche Weggefährten – darunter auch international bekannte Persönlichkeiten. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Unter den Gästen waren Ex-Fußballstar David Beckham sowie Oasis-Sänger Liam Gallagher, der wie Mounfield aus Manchester stammt. Gallagher gehörte zu den Trauergästen, die den Sarg des Musikers trugen. Auch Bobby Gillespie, mit dem Mani später bei Primal Scream spielte, half beim letzten Gang.
Der Sarg war mit dem ikonischen Cover des Debütalbums von The Stone Roses geschmückt – ein stilles Symbol für den Einfluss der Band auf die britische Musikgeschichte. Bilder aus den frühen 1990er-Jahren erinnern an die gemeinsame Zeit von Mani mit Alan „Reni“ Wren, John Squire und Ian Brown, als die Gruppe ihren prägenden Sound entwickelte.
Gary Mounfield soll am 20. November in seinem Zuhause zusammengebrochen sein. Der Rettungsdienst konnte nur noch seinen Tod feststellen. Der Musiker wurde 63 Jahre alt. Er starb zwei Jahre nach dem Tod seiner Ehefrau Imelda, die nach einer schweren Krebserkrankung verstorben war.



Garys letzte Würdigungen
Zur Beerdigung kamen nicht nur frühere Bandkollegen und prominente Freunde. Auch viele Einwohner Manchesters sowie Bürgermeister Andy Burnham erwiesen Mani die letzte Ehre. The Stone Roses hatten die Stadt vor allem in den 1980er- und 1990er-Jahren musikalisch geprägt und waren Teil der sogenannten Manchester-Bewegung, aus der neue Musikstile hervorgingen.
Der Trauerzug führte bis zur Manchester Cathedral. Dort begann um 11.30 Uhr Ortszeit ein Gedenkgottesdienst für den Musiker, der für viele als prägende Figur der britischen Rockgeschichte gilt.
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