Ein brutaler Überfall erschütterte Essen (NRW): Zwei maskierte Männer stürmten mit einer Pistole und einem Messer bewaffnet in eine Tankstelle an der Grenoblestraße in Steele. Der Überfall dauerte nur wenige Minuten, doch die Gewalt, die dabei angewendet wurde, lässt den Vorfall besonders erschreckend erscheinen. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Laut Polizei ereignete sich die Tat am Donnerstag, den 4. Dezember, zwischen 7:50 Uhr und 7:55 Uhr. Die beiden Täter bedrohten eine Mitarbeiterin der Tankstelle, verlangten von ihr, die Kasse sowie einen Safe zu öffnen. Unter Androhung von Gewalt stopften sie das Münzgeld und die Banknoten in einen Rucksack und flüchteten anschließend.
Schockierende Details des Überfalls
Ein Täter hielt der Mitarbeiterin die Pistole an die Schläfe und feuerte dabei drei Schüsse ab. Der zweite Mann, bewaffnet mit einem Messer, griff die Frau ebenfalls an und stach mehrfach in ihre Richtung. Die Männer durchsuchten den Kassenbereich nach weiteren Wertgegenständen, ehe sie zu Fuß flüchteten. Die Mitarbeiterin verfolgte die Verdächtigen, als einer der Männer einen vierten Schuss abgab, um sich ihren Verfolgern zu entziehen.
Die Täter flüchteten schnell zu Fuß, nachdem sie ihre Beute in den Rucksack gesteckt hatten. Die Polizei ermittelt nun mithilfe von Überwachungsaufnahmen und bittet die Bevölkerung um Hinweise.



Besonderes Merkmal und wichtige Hinweise
Die Polizei veröffentlichte auch eine besonderes körperliches Merkmal des einen Täters: Der Verdächtige, der mit dem schwarzen Oberteil gekleidet war, trug ein Muttermal auf dem Schultergürtel. Laut den Ermittlungen sprachen die Täter gebrochenes Deutsch. Es wird vermutet, dass sie aus dem Ausland stammen.
Die Polizei bittet nun um Hilfe: Wer die Täter erkennt oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben kann, soll sich unter der Telefonnummer 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de melden. In dringenden Fällen können auch der Notruf 110 gewählt werden. Es wird ausdrücklich gewarnt, die Verdächtigen selbst anzusprechen, da sie möglicherweise weiterhin bewaffnet sind.
Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: Tragödie in Gelsenkirchen: Ehemann tötet Frau und verletzt sich selbst.
