Der Große Preis von Singapur brachte den Formel-1-Fans ein spannendes Rennen und neue Wendungen im Titelkampf. Der Sieger hieß George Russell vom Team Mercedes, der souverän von der Pole-Position startete und den Sieg nicht mehr aus der Hand gab. Für den Briten war es bereits der zweite Erfolg in dieser Saison und der fünfte seiner Karriere. Vorbereitet von der Redaktion vollveggie.de.
Auf dem Podium standen außerdem Max Verstappen und Lando Norris. Das Ergebnis sicherte McLaren wertvolle Punkte im Konstrukteurs-Pokal – es war der zehnte Pokal in der Geschichte des Teams. Doch gleich zu Beginn sorgte ein Zwischenfall für Aufsehen: Norris griff seinen Teamkollegen Oscar Piastri aggressiv an und berührte leicht dessen Auto. Der Kontakt sorgte für Spannungen innerhalb des Teams, das versprach, die Situation nach dem Rennen zu analysieren.
Piastri konnte das Tempo seines Teamkollegen nicht halten und landete auf Platz vier, wodurch er einige Punkte verlor. Norris liegt jetzt nur noch 22 Zähler hinter ihm. In den letzten Runden setzte Lando Verstappen stark unter Druck, doch der amtierende Weltmeister verteidigte seine zweite Position trotz technischer Probleme. In die Punkte fuhren außerdem Fernando Alonso, Oliver Bearman und Carlos Sainz.

Nicht alles lief wie geplant
Doch Fernando Alonso zeigte sich nach der Qualifikation enttäuscht. Der zweifache Weltmeister erklärte, dass die Änderungen am Setup seines Aston Martin den Wagen „langsamer gemacht“ hätten.
— Ja, wir haben etwas verändert, aber diese Einstellungen haben uns definitiv geschadet. Das passiert manchmal. Am Ende wurde ich nur Zehnter, obwohl mehr möglich gewesen wäre, — sagte Alonso nach dem Qualifying.
Der Spanier fügte hinzu, dass ein Start von Platz 11 vielleicht sogar vorteilhafter gewesen wäre:
— Wenn du von Platz zehn startest, stehst du auf der falschen Seite der Startaufstellung. Vielleicht wäre die elfte Position besser gewesen, um Punkte zu holen.
Alonso räumte ein, dass Aston Martin derzeit nicht schnell genug sei, um regelmäßig zu punkten:
— Wir sind momentan einfach nicht auf dem Niveau der Top-Teams. Selbst AlphaTauri und Haas wirken schneller. Wenn wir Punkte holen, dann eher durch Glück als durch Tempo, — resümierte er.
Nach dem Rennen kündigte Alonso an, dass das Team die Fehler analysieren werde, warnte aber, dass die Verbesserungen Zeit brauchen werden.
Fotos von der Marina Bay Strecke










Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Superliga auf Basis der Champions League – was ist das und wie wird sich der Fußball verändern?
