Binz – Ein gefährlicher Stunt auf Rügen sorgte für Aufsehen: Ein 41-Jähriger sprang mit einer Kamera in den fließenden Verkehr – angeblich für einen Livestream. Passanten, die das riskante Manöver beobachteten, alarmierten sofort die Polizei, die die gefährliche Aktion schnell stoppte. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Der Mann erklärte der Polizei, dass er nicht filme, sondern live übertrage. Doch das änderte nichts an der brenzligen Situation. Die Beamten forderten ihn auf, die Aufnahme zu stoppen und sich vom Verkehr fernzuhalten. Die Polizei sicherte die sogenannte Actionkamera des Mannes und leitete Ermittlungen wegen des Verdachts auf einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr ein.
Die Polizei machte deutlich, dass Livestreams oder Videoaufnahmen niemals ein Rechtfertigungsgrund für risikoreiches Verhalten im Straßenverkehr sind. Wer sich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringt, um digitale Inhalte zu erstellen, begeht eine Straftat. „Digitale Inhalte rechtfertigen keine Gesetzesverstöße“, betonte die Polizei.
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