Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat Russland um militärische Hilfe gebeten, darunter Raketen, Radargeräte und modernisierte Flugzeuge. Grund dafür ist die verstärkte militärische Präsenz der USA im Karibischen Becken. Dies berichtet die Washington Post unter Berufung auf Dokumente aus dem amerikanischen Regierungskreis. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Maduro richtete das Schreiben persönlich an Präsident Putin im Oktober während des Besuchs eines hochrangigen venezolanischen Beamten in Moskau. In dem Brief wird um Reparaturen von Radargeräten und Militärflugzeugen sowie um mögliche Raketenlieferungen gebeten. Maduro teilte auch mit, dass Venezuela bereits 5.000 russische „Igla-S“-Raketen im ganzen Land stationiert hat.
Neben Russland wandte sich Maduro auch an China und den Iran, um militärische Hilfe und die Lieferung von Rüstungstechnik, insbesondere von Radarsystemen, zu erbitten. Der venezolanische Verkehrsminister Ramón Celestino Velásquez koordinierte außerdem die Lieferung von Drohnen aus dem Iran.
Maduro bat auch China, die Produktion von Radartechnik zu beschleunigen, in der Annahme, dass dies die Verteidigungsfähigkeit Venezuelas verstärken würde.
Während Russland weiterhin Venezuela unterstützt, stellen Experten fest, dass Moskau in den letzten Jahren sein Interesse an der Region reduziert hat. Dies wird mit dem zunehmenden Fokus auf den Krieg in der Ukraine und neuen lateinamerikanischen Partnern erklärt.

Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse lehnte der US-Präsident Donald Trump Gerüchte über mögliche Angriffe auf Venezuela ab. In einem Interview an Bord der Air Force One am 31. Oktober sagte er: „Nein“. Laut Informationen des Wall Street Journal erwägt das Weiße Haus jedoch Luftangriffe auf venezolanische Militäreinrichtungen, die mit dem Drogenhandel in Verbindung stehen.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Marie Jaroni – wer ist sie? Deutschlands neue Stahlchefin steht vor einer Mammutaufgabe.
