Ein Albtraum am frühen Morgen – und doch mit einem glücklichen Ende: In Mandern (Rheinland-Pfalz) ist ein Schulbus mit 49 Schülern an Bord in einen Seitengraben gerutscht und drohte umzukippen. Dank des schnellen Eingreifens des Busfahrers und der Feuerwehr blieb die Situation ohne Verletzte. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Der Unfall ereignete sich gegen 7.40 Uhr auf der Landstraße im Landkreis Trier-Saarburg. Der Bus war auf dem Weg zur Realschule Plus in Kell am See, als er auf der regennassen, schmalen Straße ins Rutschen kam und schließlich im Graben liegen blieb. Der Fahrer reagierte geistesgegenwärtig, lenkte gegen und verhinderte so Schlimmeres. „Er bewahrte die Kinder vor größeren Schäden“, teilte die Polizei später mit.

Doch die Gefahr war noch nicht gebannt: Durch die starke Schräglage konnten die Schüler das Fahrzeug nicht aus eigener Kraft verlassen. Erst als die Feuerwehr eintraf, begannen die aufwendigen Rettungsmaßnahmen.
Feuerwehr befreit Kinder über ein Seitenfenster
Zunächst sicherten die Einsatzkräfte den tonnenschweren Bus, um ein Kippen zu verhindern. Danach wurde ein Gerüst aufgebaut, und über ein geöffnetes Seitenfenster halfen Feuerwehrleute die Kinder nacheinander ins Freie. Die Schüler blieben ruhig – auch, weil Lehrer der Schule bereits am Unfallort waren, um sie zu betreuen.

„Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Polizei und Lehrkräften verlief reibungslos“, hieß es nach dem Einsatz. Nachdem alle 49 Schüler und der Fahrer in Sicherheit waren, brachte die Feuerwehr die Kinder weiter zur Schule. Selbst die Rucksäcke wurden noch aus dem Bus geholt.
Die betroffene Kreisstraße 69 blieb während der Bergungsarbeiten zeitweise gesperrt. Am beschädigten Schulbus entstand erheblicher Sachschaden.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Schwerer Unfall auf der A45 bei Lüdenscheid – vier Autos kollidieren, sieben Verletzte.
