Am Dienstagmorgen ereignete sich in der Nähe des Trainingszentrums von Inter Mailand ein tragischer Unfall, bei dem ein 81-jähriger Mann ums Leben kam. Laut italienischen Medien saß der Torwart des Mailänder Clubs, Josep Martínez, am Steuer des Fahrzeugs. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Der Unfall geschah gegen 9:40 Uhr auf der Via Bergamo in Fenegrò, unweit von Appiano Gentile, wo sich das Trainingsgelände von Inter befindet. Ein älterer Mann auf einem elektrischen Rollstuhl fuhr plötzlich auf die Straße, auf der sich das Auto von Martínez befand. Trotz der schnellen Reaktion des Spielers sowie des sofortigen Eintreffens von Krankenwagen und Rettungshubschrauber konnte der Mann nicht gerettet werden.
Erste Ermittlungen: Der Mann könnte kollabiert sein
Nach Informationen der Zeitungen La Gazzetta dello Sport und La Repubblica gehen die Ermittler davon aus, dass der 81-Jährige möglicherweise plötzlich das Bewusstsein verlor und dadurch die Kontrolle über seinen Rollstuhl verlor. „Der Aufprall war sehr heftig. Die Rettungskräfte waren sofort vor Ort, aber sie konnten nichts mehr tun“, berichtete eine Polizeiquelle.
Reaktion von Josep Martínez
Wie Tuttosport berichtet, hielt Josep Martínez sofort an, alarmierte den Rettungsdienst und leistete Erste Hilfe. Zeugen berichten, der Torwart sei „unter Schock“ gewesen und arbeite eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen, um den genauen Ablauf des Unfalls zu klären. Martínez selbst blieb unverletzt.
Der Spanier wechselte im Sommer 2024 für rund 14 Millionen Euro von Genua zu Inter Mailand. Er ist Ersatztorhüter hinter Yann Sommer und hat bereits einige Spiele in der Serie A bestritten.

Reaktion des Vereins
Nach Bekanntwerden des Unglücks sagte Inter die für Dienstag geplante Pressekonferenz von Trainer Cristian Chivu ab, die eigentlich vor dem Ligaspiel gegen die Fiorentina stattfinden sollte. Der Club sprach der Familie des Verstorbenen sein tiefes Beileid aus und bot Unterstützung an.
Der tragische Vorfall erschütterte die italienische Fußballwelt. Medien betonen, dass solche Unfälle selten sind, aber immer wieder Diskussionen über Verkehrssicherheit auslösen – besonders in Gebieten, in denen sich viele Menschen mit eingeschränkter Mobilität bewegen.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Schwerer Unfall auf der A45 bei Lüdenscheid – vier Autos kollidieren, sieben Verletzte.
