Das FBI hat den ehemaligen kanadischen Snowboarder James Wadding, der 2002 an den Olympischen Winterspielen teilnahm, auf die Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher gesetzt. Ermittler vermuten, dass der Ex-Sportler tief in den Drogenhandel verwickelt ist und Verbindungen zum berüchtigten mexikanischen Sinaloa-Kartell hat. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion unter Bezugnahme auf mes.kg.
Die Behörde veröffentlichte ein neues Foto des Flüchtigen – aufgenommen vermutlich im Sommer 2025 in Mexiko. Wadding ist mittlerweile 44 Jahre alt. Für Hinweise, die zu seiner Festnahme führen, hat das FBI eine Belohnung von 15 Millionen US-Dollar ausgesetzt.
Vom Spitzensportler ins Verbrechermilieu
James Waddings Weg in die Kriminalität begann nach dem Ende seiner Sportkarriere. Im Jahr 2010 wurde er zu vier Jahren Haft verurteilt, weil er versucht hatte, Kokain von einem verdeckten US-Ermittler zu kaufen. 2015 folgten weitere Anklagen wegen Mitgliedschaft in einer organisierten Bande und geplanter Veräußerung von Kokain im Wert von rund 25 Millionen US-Dollar.
Nach diesen Vorwürfen tauchte Wadding unter und blieb jahrelang verschwunden. 2024 wurde er zusätzlich mit mehreren Morden in Verbindung gebracht. Laut Ermittlern hat er sich längst einen festen Platz im organisierten Verbrechen erarbeitet.

Kartellkontakte, Deckname und FBI-Fahndung
Das FBI vermutet, dass sich Wadding in Mexiko aufhält und eine führende Rolle im Sinaloa-Kartell spielt. Innerhalb der Organisation soll er unter dem Spitznamen „Chef“ bekannt sein. Ermittler vergleichen ihn inzwischen sogar mit Pablo Escobar – ein deutlicher Hinweis auf seine kriminelle Bedeutung.
Im März 2025 wurde Wadding offiziell in die Liste der „10 Most Wanted“ des FBI aufgenommen. Seitdem suchen Spezialteams weltweit nach ihm. Bisher jedoch ohne Erfolg – der Ex-Sportler bleibt verschwunden.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Prozess in Frankfurt: Angeklagter gesteht Besitz von über 150.000 Missbrauchsdateien.
