Helmstedt (Niedersachsen) – Eine Routinefahrt endete für rund 200 Reisende mit Nervenprobe und Dunkelheit. Der Intercity 2446 von Dresden nach Hannover blieb am Samstagabend kurz vor seinem Ziel plötzlich auf freier Strecke stehen – und das mitten in der niedersächsischen Provinz bei Helmstedt. Der Grund: ein technischer Defekt, wie die Deutsche Bahn später mitteilte. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Der IC war um 17:09 Uhr in Dresden gestartet und sollte planmäßig um 21:22 Uhr Hannover erreichen. Doch gegen 20:30 Uhr kam der Zug abrupt zum Stillstand. Plötzlich war alles dunkel – der Strom fiel komplett aus. In den Wagen herrschte Ratlosigkeit, viele Passagiere suchten mit Taschenlampen auf ihren Handys nach Orientierung.
Zunächst versuchten Techniker, das Problem direkt vor Ort zu beheben. Doch schnell wurde klar: Die Weiterfahrt ist unmöglich. Stattdessen mussten die Reisenden ausharren – in stickiger Luft und ohne Beleuchtung. Erst gegen 23:40 Uhr traf ein Ersatzzug sowie mehrere Busse ein. Nach über drei Stunden Wartezeit konnten die Fahrgäste endlich weiterreisen.

Ein Sprecher der Deutschen Bahn bat am späten Abend um Entschuldigung für die massive Verspätung und lobte die Geduld der Betroffenen. „Wir wissen, wie belastend solche Situationen sind, und danken den Reisenden für ihr Verständnis“, hieß es in der Mitteilung.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Eltern aus Zwickau wegen schweren Kindesmissbrauchs verurteilt.
