Tron: Ares beginnt auf eine unerwartet humorvolle Weise. Der Schriftzug „Drehbuch“ erscheint auf dem Bildschirm, und es stellt sich heraus, dass tatsächlich jemand dieses „Werk“ geschrieben hat. Doch trotz der Ereignisse und Charaktere bleibt die Frage: Ist das wirklich eine Geschichte? Der Film wirkt eher wie eine Sammlung von visuellen Effekten und Szenen, die keinen kohärenten Handlungsstrang bilden. Vorbereitet von der Redaktion vollveggie.de.
Der lustigste Teil von Tron: Ares beginnt mit den Credits – Wer hat diesen Film geschrieben?
Der Film beginnt mit den Credits und der humorvollen Tatsache, dass jemand das Drehbuch verfasst hat. Obwohl es Charaktere, Ereignisse und visuelle Eindrücke gibt, bleibt die Handlung schwach und undurchsichtig. Es könnte eher als experimentelles Musikvideo denn als ein vollständiger Film bezeichnet werden.

Tron: Ares – Ein experimentelles Musikvideo von Nine Inch Nails
Die größte Stärke von Tron: Ares liegt in der Musik von Trent Reznor und Atticus Ross von Nine Inch Nails. Ihre Soundtrackarbeit hält den Film in Bewegung, macht jedoch die mangelnde Tiefe der Handlung wett. Es fühlt sich fast so an, als würde man einen Nine Inch Nails-Track hören, begleitet von visuellen Sci-Fi-Effekten.
Flache Charaktere und schwache Dialoge
Obwohl Tron: Ares einige visuelle Stärken bietet, bleibt die Handlung flach, die Charaktere sind eindimensional und die Dialoge stumpf. Es gibt keine wirklich fesselnde Erzählung, sondern nur eine Reihe von Szenen, die sich wie ein Teaser für ein Musikvideo anfühlen.

Wie Nine Inch Nails den Film rettet
Trent Reznor und Atticus Ross, zwei der einflussreichsten Musiker in der Filmwelt, haben es geschafft, Tron: Ares durch ihren Soundtrack interessant zu machen. Der Soundtrack hebt den Film auf eine neue Ebene, obwohl die Geschichte selbst wenig zu bieten hat. Es ist eher ein visueller Trip als ein klassisches Kinoerlebnis.
Tron: Ares – Die digitale Welt betritt die reale Welt
Der Film dreht die ursprüngliche Tron-Prämisse um und lässt die Elemente des digitalen Universums in die reale Welt eintreten. Eine sehenswerte Motorradszene in San Francisco und ein Recognizer-Schiff, das über die Stadt schwebt, sind visuelle Highlights, die den Film visuell ansprechend machen, auch wenn die Handlung weiterhin schwach bleibt.
Tron: Ares – Film oder experimentelles Musikvideo?
Letztendlich ist Tron: Ares eher ein experimentelles Musikvideo als ein vollwertiger Film. Es fühlt sich an, als ob die Sci-Fi-Welt nur dazu da ist, eine neue Nine Inch Nails-Musik zu untermalen. In einem Kino mit einem guten Soundsystem wird der Film zu einem immersiven audiovisuellen Erlebnis, das die Schwächen der Handlung fast vergessen lässt.

Regie und Kamera – Minimalismus auf höchstem Niveau
Obwohl die Handlung in Tron: Ares zu wünschen übrig lässt, sind die Regie und die Kameraführung von Jeff Cronenweth hervorragend. Die stylischen, futuristischen Aufnahmen passen perfekt zur pulsierenden Musik von Nine Inch Nails und schaffen eine visuelle Ästhetik, die den Film trotz seiner Mängel sehenswert macht.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Rezension, Trailer und Kritik zu „Tron: Ares“ – die Rückkehr in die digitale Welt.
