Der ehemalige Schauspieler der beliebten deutschen Seifenoper „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ steht wieder im Fokus der Öffentlichkeit. rainer meifert, den Zuschauer aus der Rolle des Dr. Jan Wittenberg kennen, erzählt nach Jahren der Abhängigkeit und schweren Prüfungen, wie er es geschafft hat, aus dem Drogensumpf herauszukommen und wie sein Leben heute aussieht. Sein Weg ist eine Geschichte von Absturz, Kampf und Rückkehr zu sich selbst, an die er sich heute ruhig erinnert, ohne zu versuchen, die Wahrheit zu beschönigen. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Nach seinen Worten war ein Autounfall der Wendepunkt, in den er 1999 gemeinsam mit der Schauspielerin Simone Hanselmann verwickelt war. Damals begann eine zehnjährige Abhängigkeit von Schmerzmitteln und Drogen, die für ihn zu einer echten Falle wurde. Im Jahr 2013 sprach rainer meifert erstmals öffentlich über seine Sucht, berichtete in einer Reportage von seinen Erfahrungen und machte klar, dass er nicht mehr in dieser Realität leben wollte. Heute sagt er, dass es ihm sowohl körperlich als auch psychisch gut geht und betont, dass man eine Abhängigkeit nur mit Unterstützung von nahestehenden Menschen und großer innerer Stärke überwinden kann.
Rückkehr zum Beruf: Wird es einen neuen Film mit Meifert geben?
Trotz seiner schweren Vergangenheit denkt der Schauspieler nicht daran, seine Karriere zu beenden. rainer meifert gibt zu, dass er bereits plant, im nächsten Jahr wieder vor die Kamera zurückzukehren. Er erinnert sich daran, dass er auch nach seinem Abschied von GZSZ weiter gedreht und sogar Auszeichnungen erhalten hat, auch wenn kein Projekt an die Reichweite der populären Seifenoper herankam. Bei einer der jüngsten Veranstaltungen in Berlin betonte er, dass er immer im Beruf geblieben sei, gearbeitet und nicht aufgegeben habe – und dass der Weg zurück ins Kino damit offen sei.
„Ich bin glücklich, dass ich überlebt habe“: Wie er aus der Abhängigkeit herausfand
Das Schmerzhafteste an seinen Geständnissen sind die offenen Worte über den eigenen Absturz. „Diese Zeiten waren so, wie sie waren. Ich bin froh, dass ich lebend herausgekommen bin“, sagt rainer meifert. Er hebt hervor, dass jeder Mensch in der Lage ist, einen Schritt in ein neues Leben zu machen und dass in jedem ein innerer Ressourcenpool für Veränderungen steckt. Aber, fügt er hinzu, dafür braucht es enorme Willenskraft, Selbstvertrauen und Menschen, die in den schwersten Momenten unterstützen.
Der Schauspieler ist überzeugt, dass man Gespräche über Drogen, Suizidgedanken und Abhängigkeiten heute nicht mehr ausblenden kann, weil viele in einer ähnlichen Lage sind. Er erinnert daran, dass Hilfe immer verfügbar ist – über Telefonseelsorge, bei Freunden oder in professionellen Beratungsstellen.

Reality-Shows? „Ich behalte die Unterhose lieber an“
Trotz der Zuneigung des Publikums zieht es rainer meifert nicht in die Welt der Reality-Formate. Er gibt zu, dass er sich manche Shows ansieht, sich selbst aber nicht als Teilnehmer sieht: „Wer sich gerne zeigen möchte – für den ist das ideal. Das ist reiner Exhibitionismus. Aber ich lasse die Unterhose lieber an“, scherzt der Künstler.
Er arbeitet weiterhin als Fotograf, entwickelt Musikprojekte und baut sein Leben nach der Abhängigkeit selbstbewusst weiter auf. Seine Geschichte ist eine Erinnerung daran, dass man auch nach einem Sturz wieder aufstehen und weitergehen kann.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Wer ist Mike Singer? Teilnahme an The Voice Kids und DSDS, Karriere, Familie und Biografie.
