Das Estádio da Luz in Lissabon erlebte einen der ungewöhnlichsten Momente dieser Champions-League-Saison. Im Spiel gegen Real Madrid erzielte der ukrainische Torhüter Anatolij Trubin das entscheidende Tor für Benfica. Sein Kopfballtreffer in der 90.+8 Minute stellte den 4:2-Endstand her und sicherte den Portugiesen den Einzug in die K.-o.-Runde. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Die Partie begann mit hohem Tempo und viel Intensität. Real Madrid ging zweimal durch Kylian Mbappé in Führung, doch Benfica fand jeweils die passende Antwort. Treffer von Schjelderup sowie ein verwandelter Elfmeter von Pavlidis sorgten dafür, dass die Gastgeber mit einem Vorsprung in die Halbzeit gingen.
Nach dem dritten Tor für Benfica wurde das Spiel zunehmend hektisch. Real erhöhte den Druck, es kam zu vielen Fouls und Unterbrechungen. In der Schlussphase wagte das Trainerteam der Gastgeber alles und schickte den Torhüter bei einem Standard mit nach vorne.
Der Plan ging auf. Nach einer Hereingabe gewann Trubin das Kopfballduell und köpfte den Ball ins Netz. Dieser Treffer wurde zum Sinnbild eines außergewöhnlichen Abends in Lissabon.
Das portugiesische Portal Maisfutebol schrieb dazu:
„Benfica brauchte mehr als nur einen Sieg gegen Real Madrid. Es brauchte eine fast utopische Verkettung von Umständen. Und sie trat ein – dank eines Torwarts.“
Durch den Sieg erreichte Benfica die K.-o.-Phase der Champions League. Real Madrid beendete die Ligaphase hingegen auf Rang neun und muss wie schon in der Vorsaison in die Play-offs.
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