Am Abend des 28. Januar endete die Ligaphase der Champions League 2025/26, womit das Turnier offiziell in die heiße Play-off-Phase eingetreten ist. Nach Abschluss der Gruppen- beziehungsweise Ligastufe kämpfen weiterhin 24 Mannschaften um die begehrte europäische Trophäe. Die acht bestplatzierten Teams sicherten sich direkt den Einzug ins Achtelfinale und überspringen damit die zusätzliche K.-o.-Runde. Alle übrigen Klubs müssen den Umweg über die Sechzehntelfinals nehmen – eine Phase, in der jeder Fehler entscheidend sein kann. Das neue Format der Champions League zeigt bereits jetzt: Leichte Spiele gibt es in der K.-o.-Phase nicht mehr. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
So funktioniert die Play-off-Phase der Champions League 2025/26
Laut Turnierreglement qualifizieren sich die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 8 der Ligatabelle automatisch für das Achtelfinale. Die Teams auf den Rängen 9 bis 24 bestreiten die Sechzehntelfinals. Dabei gelten die Klubs von Platz 9 bis 16 als gesetzt und genießen einen wichtigen Vorteil. Sie bestreiten das Rückspiel vor heimischem Publikum, was in engen Duellen oft den Ausschlag gibt. Die ungesetzten Teams auf den Plätzen 17 bis 24 starten ihre Duelle mit einem Heimspiel.
Ein Fußballanalyst erklärt:
„Das Rückspiel zu Hause ist ein enormer Vorteil. In der Champions League entscheidet sehr oft das zweite Spiel – vor allem, wenn die Teams auf Augenhöhe sind.“
Gesetzte Teams im Sechzehntelfinale der Champions League
Zu den gesetzten Mannschaften zählen jene Klubs, die eine starke Ligaphase gespielt haben, den direkten Einzug ins Achtelfinale jedoch knapp verpassten. Auf dem Papier gelten sie als Favoriten, doch dieser Status ist trügerisch. Viele dieser Teams verfügen über große internationale Erfahrung und wissen genau, wie man K.-o.-Spiele bestreitet.
Zu den gesetzten Teams gehören:
Real Madrid, Inter (je 15 Punkte), Paris Saint-Germain, Newcastle United (je 14), Juventus, Atlético Madrid, Atalanta (je 13) sowie Bayer Leverkusen (12).
Ein ehemaliger Nationalspieler merkt an:
„Allein die Namen zeigen, dass es hier keine einfachen Aufgaben gibt. Auch als gesetztes Team darf man sich keinen Moment der Nachlässigkeit erlauben.“
Ungesetzte Teams – die gefährlichen Außenseiter der Play-offs
Die ungesetzten Mannschaften belegten in der Abschlusstabelle die Plätze 17 bis 24. Auf dem Papier gelten sie als Außenseiter, doch genau aus dieser Gruppe kommen häufig die Überraschungen. Für viele dieser Klubs ist die Play-off-Teilnahme bereits ein Erfolg, was ihnen ermöglicht, ohne großen Druck aufzutreten. Genau das macht sie für Favoriten besonders unangenehm.
Zu den ungesetzten Teams zählen:
Borussia Dortmund, Olympiakos Piräus (je 11), Club Brugge, Galatasaray, AS Monaco, Qarabag (je 10), Bodø/Glimt und Benfica Lissabon (je 9).
Ein europäischer Scout sagt dazu:
„Diese Mannschaften sind gefährlich, weil sie nichts zu verlieren haben. Sie spielen mutig, aggressiv und bringen etablierte Teams taktisch oft aus dem Konzept.“
Mögliche Paarungen im Sechzehntelfinale der Champions League
Die Auslosung der Sechzehntelfinals findet am 30. Januar im schweizerischen Nyon statt. Die möglichen Gegner ergeben sich strikt aus den Platzierungen der Ligaphase. So treffen etwa die Teams auf den Rängen 9 und 10 auf Mannschaften von den Plätzen 23 oder 24. Dieses System sorgt für Transparenz und verhindert Zufälligkeiten, ohne die Spannung zu mindern.
Mögliche Paarungen im Sechzehntelfinale:
- Monaco oder Qarabag – Paris Saint-Germain oder Newcastle
- Club Brugge oder Galatasaray – Juventus oder Atlético
- Bodø/Glimt oder Benfica – Real Madrid oder Inter
- Borussia Dortmund oder Olympiakos – Atalanta oder Bayer
- Qarabag oder Monaco – Newcastle oder Paris Saint-Germain
- Galatasaray oder Club Brugge – Atlético oder Juventus
- Benfica oder Bodø/Glimt – Inter oder Real Madrid
- Olympiakos oder Borussia Dortmund – Bayer oder Atalanta
Wer bereits im Achtelfinale steht und auf wen sie warten
Direkt für das Achtelfinale qualifiziert sind: Arsenal, Bayern München, Liverpool, Tottenham Hotspur, Barcelona, Chelsea, Sporting Lissabon und Manchester City. Diese Teams können den Februar entspannt verfolgen und sich gezielt auf die K.-o.-Spiele im März vorbereiten. Für sie ist nicht nur der kommende Gegner entscheidend, sondern auch der mögliche Weg bis ins Finale.
Ein Fußballkommentator betont:
„Im neuen Champions-League-Format ist es ein großer Vorteil, den kompletten Turnierbaum frühzeitig zu kennen. So lassen sich Formaufbau und Rotation langfristig planen.“
Achtelfinal-Spielplan und wichtige Termine des Turniers
Nach Abschluss der Sechzehntelfinals ziehen acht weitere Teams ins Achtelfinale ein. Die Auslosung dieser Runde sowie der gesamten weiteren Play-off-Struktur erfolgt am 27. Februar. Die Achtelfinalspiele sind für den 10./11. sowie 17./18. März angesetzt. Danach verläuft das Turnier entlang der festgelegten K.-o.-Struktur bis zum Endspiel. Das Finale der Champions League 2025/26 findet am 30. Mai 2026 in Budapest in der Puskás Aréna statt.
| Turnierphase | Termine |
|---|---|
| Auslosung Sechzehntelfinale | 30. Januar |
| Sechzehntelfinale | 17./18. und 24./25. Februar |
| Auslosung Achtelfinale | 27. Februar |
| Achtelfinale | 10./11. und 17./18. März |
| Champions-League-Finale | 30. Mai 2026 |

Was die Fans von den Play-offs erwarten dürfen
Die Play-offs der Champions League versprechen in dieser Saison besonders viel Spannung. Bereits im Sechzehntelfinale sind Duelle möglich, die vom Niveau her einem Viertel- oder Halbfinale entsprechen. Das neue Format hat die Konkurrenz verschärft und lässt kaum Raum für Fehler. Für die Fans bedeutet das mehr Topspiele und dramatische Entscheidungen schon im Februar. Der Fußballfrühling in der Champions League dürfte entsprechend intensiv und emotional werden.
Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: Tor des Torwarts Trubin entschied über Benficas Schicksal in der Champions League.
