Kateryna Sadurska – eine Sportlerin aus Mykolajiw – hat einen beeindruckenden Weg vom olympischen Synchronschwimmen bis zur Weltspitze im Freitauchen zurückgelegt. Sie nahm 2016 an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teil und konzentriert sich heute vollständig auf das Apnoetauchen in großer Tiefe. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
Inzwischen gehört Sadurska zu den besten Freitaucherinnen der Welt. Ihre Spezialdisziplin ist der sogenannte „Konstante Gewicht ohne Flossen“ (CNF) – eine der anspruchsvollsten Kategorien des Sports, bei der keinerlei Hilfsmittel verwendet werden dürfen. Der Abstieg erfolgt allein mit Muskelkraft und präziser Atemkontrolle.
Wie tief sie getaucht ist
Beim prestigeträchtigen Wettbewerb Blue Element Competition 2025, der auf der Karibikinsel Dominica stattfand, stellte Kateryna einen neuen Weltrekord auf. Sie tauchte 86 Meter tief in der Disziplin CNF – also ohne Flossen und mit konstantem Gewicht.
Damit übertraf sie ihren eigenen bisherigen Rekord von 84 Metern aus dem Dezember 2024. Zwei Meter mehr innerhalb eines Jahres – eine unglaubliche Leistung, wenn man bedenkt, dass im Freitauchen jeder zusätzliche Zentimeter eine enorme Herausforderung für Körper und Geist darstellt.
Wann und wo der Rekord aufgestellt wurde
Der neue Weltrekord wurde am 23. November 2025 während der Blue Element Competition auf Dominica registriert. Der Wettbewerb gilt als einer der renommiertesten der Szene und zieht regelmäßig die Weltelite des Freitauchens an.
Dominica bietet ideale Bedingungen für Tieftauchgänge: klares Wasser, konstante Temperaturen und ruhige See. Sadurska stellte bereits 2024 an diesem Ort mehrere Rekorde auf – zuerst bei 82, dann bei 84 Metern. Mit den 86 Metern hat sie sich nun erneut selbst übertroffen.
Weitere Erfolge von Kateryna Sadurska
Sadurska überzeugt nicht nur im CNF. Sie ist auch in anderen Disziplinen erfolgreich. So erreichte sie in FIM (freies Abtauchen an einem Seil ohne Flossen) eine Tiefe von 95 Metern. Auch im dynamischen Apnoetauchen erzielt sie regelmäßig starke Leistungen.
Zum Freitauchen kam sie relativ spät – erst nach dem Ende ihrer Karriere im Synchronschwimmen. Doch in nur wenigen Jahren gelang es ihr, sich einen Namen auf der Weltbühne zu machen und das Gesicht des ukrainischen Apnoesports zu werden.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Selina Freitag enttäuscht zum Weltcup-Start.
