Charles Leclerc zeigte sich nach dem enttäuschenden Wochenende in Budapest sichtlich frustriert. Der Ferrari-Pilot beendete das Qualifying nur auf Platz sieben – direkt hinter seinem Teamkollegen Lewis Hamilton – und sprach anschließend offen über seine Unzufriedenheit. Vorbereitet von der Redaktion vollveggie.de.
Der Monegasse, der normalerweise auf Stadtkursen glänzt, fand diesmal keinen Rhythmus. Für Leclerc war es ein weiterer Rückschlag in einer ohnehin schwierigen Saison für Ferrari. Das Team, das nach dem Rennen in Baku noch auf Rang drei der Konstrukteurswertung lag, droht nun, auch diesen Platz an Red Bull zu verlieren – so wie zuvor schon an Mercedes.
„Kein gutes Gefühl mit dem Auto“
Leclerc erklärte, dass er das Verhalten seines Wagens in Budapest schlicht nicht verstanden habe. „Ich habe kein gutes Gefühl mit dem Auto, und das Komische ist, dass es ausgerechnet auf Stadtkursen passiert, auf denen ich mich sonst wohlfühle. Mercedes auf der Pole? Keine Ahnung – sie haben wohl etwas gefunden, das wir nicht haben“, sagte der Ferrari-Pilot deutlich genervt.
Auch die Abstimmung des Autos sorgte für Ärger. „Bin ich wütend? Ja, das war hart. Das Wochenende war schwierig. Die ersten Trainings liefen gut, aber danach mussten wir Änderungen vornehmen – und ab da wurde es nur noch schlimmer“, fügte Leclerc hinzu.

Schwieriger Sonntag für Ferrari erwartet
Die Stimmung im Team bleibt angespannt. Leclerc und Ferrari werden sich am Sonntag wohl erneut einem Kampf um Schadensbegrenzung stellen müssen. Viel deutet darauf hin, dass die Scuderia aktuell keinen Weg findet, ihre schwankende Form zu stabilisieren.
Trotz des Rückschlags bleibt Leclerc kämpferisch – doch der Druck wächst, vor allem angesichts der Konkurrenz von Red Bull und Mercedes, die in Budapest deutlich stärker wirkten.
Erinnern wir daran, dass wir auch darüber geschrieben haben Litauen — Polen am 12. Oktober: Prognose, Analyse und wo man das WM-Qualifikationsspiel 2026 sehen kann.
