Bitcoin hat ein neues Rekordhoch erreicht und stieg auf 124.002 US-Dollar. Der Kursanstieg der größten Kryptowährung der Welt wird mit den erwarteten Zinssenkungen der US-Notenbank (Fed) sowie mit Reformen der Regierung von Donald Trump in Verbindung gebracht, die auf eine Liberalisierung des Kryptomarktes abzielen. Vorbereitet von der Redaktion vollveggie.de.
Während des asiatischen Handels legte Bitcoin um 0,9 % zu und übertraf damit das vorherige Hoch vom Juli 2025. Auch Ethereum verzeichnete ein starkes Wachstum und erreichte 4.780 US-Dollar – den höchsten Stand seit Ende 2021.
Laut IG-Analyst Tony Sycamore ist die Zuversicht der Anleger zurückgekehrt – getrieben von der Aussicht auf niedrigere Zinsen, der zunehmenden Beteiligung institutioneller Investoren und den pro-krypto Maßnahmen der neuen US-Regierung. „Ein klarer Ausbruch über 125.000 US-Dollar könnte Bitcoin auf 150.000 US-Dollar treiben“, schrieb der Experte.
Seit Jahresbeginn ist Bitcoin bereits um 32 % gestiegen. Haupttreiber ist die Politik von Donald Trump, der sich selbst als „Krypto-Präsident“ bezeichnet. Seine Regierung fördert eine Reihe von Initiativen zur Legalisierung und Regulierung digitaler Vermögenswerte, darunter neue Regeln für Stablecoins und eine Überarbeitung der Vorschriften der US-Börsenaufsicht SEC.
In der vergangenen Woche unterzeichnete das Weiße Haus ein Dekret, das den Zugang zu Kryptowährungen über 401(k)-Rentenfonds erleichtert. Große Vermögensverwalter wie BlackRock und Fidelity, die Krypto-ETFs anbieten, reagierten sofort positiv.

Laut CoinMarketCap stieg die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes auf 4,18 Billionen US-Dollar, verglichen mit 2,5 Billionen im November 2024. Der Anstieg zeigt nicht nur den Preisschub, sondern auch das wachsende Vertrauen institutioneller Anleger in digitale Vermögenswerte.
Dennoch warnen Experten vor den Risiken: Kryptowährungen bleiben hochvolatil, und ihre Integration in Rentenfonds könnte bei einem Marktrückgang erhebliche Verluste verursachen.
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