Am 18. Januar kommt es in der ersten Runde der Australian Open 2026 zum Duell zwischen Marta Kostiuk, derzeit Nummer 20 der WTA-Weltrangliste, und Elsa Jacquemot, die auf Platz 58 geführt wird. Für beide Spielerinnen ist es das Auftaktspiel beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, allerdings gehen sie mit sehr unterschiedlicher Ausgangslage in diese Partie. Der Beginn des Matches ist für 02:30 Uhr Berliner Zeit angesetzt. Die Begegnung weckt nicht nur wegen des hohen Stellenwerts des Turniers Interesse, sondern auch aufgrund der aktuellen Form der beiden Tennisspielerinnen. Entsprechend groß ist die Aufmerksamkeit bei Fans und Beobachtern. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion unter Bezugnahme auf bitbetnews.com.
Übertragung
Die Übertragung der Australian Open 2026 erfolgt über den Sportsender Eurosport. Das Match zwischen Marta Kostiuk und Elsa Jacquemot wird live auf den Eurosport-Kanälen zu sehen sein, die traditionell Grand-Slam-Turniere übertragen. Der Sender ist bei den meisten TV-Anbietern sowie über verbundene Streamingdienste verfügbar.
Marta Kostiuk
Die ukrainische Tennisspielerin machte bereits zu Beginn der Saison mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Beim Turnier in Brisbane präsentierte sich Kostiuk in hervorragender Form und erreichte das Finale. Zwar blieb ihr der Titel verwehrt, doch der Weg dorthin war ein klares Zeichen ihrer aktuellen Stärke. Unterwegs setzte sie sich gegen mehrere Spielerinnen aus den Top 10 durch und zeigte dabei Konstanz sowie Nervenstärke in entscheidenden Phasen der Matches.
Durch diese Ergebnisse festigte Kostiuk ihren Platz unter den besten 20 Spielerinnen der Welt. Besonders auffällig war, dass ihre Siege nicht zufällig zustande kamen. Sie agierte reif, taktisch klug und konnte das Tempo der Ballwechsel gut kontrollieren. Eine solche Spielweise zahlt sich bei Grand-Slam-Turnieren häufig aus, da dort neben der Technik auch körperliche und mentale Stabilität gefragt sind.

Elsa Jacquemot
Die Französin gilt nicht als klassisches Supertalent, dennoch war die vergangene Saison für sie ein wichtiger Schritt nach vorne. Innerhalb kurzer Zeit machte Jacquemot einen Sprung von über hundert Plätzen in der Weltrangliste und etablierte sich in den Top 100. Der Start ins neue Jahr verlief für sie allerdings weniger erfolgreich. Zuletzt verlor sie einige Positionen im Ranking.
Auch die ersten Turniere der Saison brachten nicht die gewünschten Ergebnisse. Sowohl in Brisbane als auch in Hobart schied Jacquemot früh aus und musste teils deutliche Niederlagen hinnehmen. Solche Resultate sind kein optimaler Auftakt vor den Australian Open, vor allem wenn zum Start eine Gegnerin wartet, die sich aktuell in sehr guter Form befindet. Zwar bleibt die Möglichkeit, aus den Niederlagen zu lernen, doch die Zeit für größere Anpassungen war begrenzt.

Prognose
Obwohl der Abstand in der Weltrangliste nicht extrem groß ist, sehen die Buchmacher Marta Kostiuk klar in der Favoritenrolle. Ausschlaggebend dafür sind vor allem ihre starken Auftritte zu Saisonbeginn sowie ihre insgesamt stabile Spielanlage. Die Ukrainerin wirkt physisch gut vorbereitet und behält auch in längeren Ballwechseln meist die Kontrolle.
Hinzu kommt, dass es sich um das erste direkte Aufeinandertreffen der beiden Spielerinnen handelt. Trotz fehlender direkter Duelle spricht vieles für einen Erfolg von Kostiuk. Die Siegerin dieser Partie trifft in der nächsten Runde auf die Gewinnerin des Matches Putinzewa gegen Haddad Maia. Angesichts der aktuellen Form der Ukrainerin erscheint ein Sieg von Marta Kostiuk mit einem Handicap von -5,5 Games als naheliegende Prognose.
Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: Warum Jaren Jackson Junior perfekt zu den Celtics passt.
