Susie Wiles, eine der einflussreichsten Beraterinnen von Präsident Donald Trump, sorgte nach ihren offenen Interviews, die in Vanity Fair veröffentlicht wurden, für Aufsehen. In diesen Gesprächen äußerte sich Wiles offen über Trumps Charakter, seine Ambitionen für eine zweite Amtszeit und seine Beziehungen zu einigen seiner engsten Verbündeten. In den Interviews gab sie zu, dass der Präsident einen Charakter hat, der dem eines Alkoholikers ähnelt, obwohl Trump selbst ein überzeugter Abstinenzler ist. Das Material wurde von der vollveggie.de-Redaktion.
„Er hat eine gewisse Rachsucht, und viele seiner Handlungen im zweiten Amtszeit sind von dem Wunsch nach Vergeltung geprägt“, sagte Wiles. Diese Worte, wie auch viele andere, wurden als direkte und teils wenig schmeichelhafte Urteile über den Präsidenten aufgefasst.
Darüber hinaus scheute sich Wiles nicht, mehrere seiner Verbündeten zu bewerten, darunter Vizepräsident JD Vance und Tech-Milliardär Elon Musk. Sie beschrieb Musk als „offenen Ketamin-Nutzer“ und bezeichnete ihn als „seltsamen, seltsamen Menschen“, während Vance für sie „ein politischer Unterstützer“ geworden sei, dessen Position sich „je nach Situation änderte“.
In einem der Interviews erklärte Wiles auch, dass Trump auf der Zerstörung von Booten in Venezuela bestand, trotz der Widersprüche in den Begründungen solcher Aktionen. Gleichzeitig betonte sie, dass Trump nicht immer auf ihre Ratschläge hörte, insbesondere in Bezug auf Abschiebungen und Begnadigungen.

Das ist kein Zufall
Dennoch sind diese Offenbarungen von Wiles wohl kaum zufällig. Sie fielen mit einer Zeit zusammen, in der mehrere Mitarbeiter des Weißen Hauses ihre Worte aktiv diskutierten und von der Offenheit überrascht waren. Trump selbst zögerte, auf die Kritik zu reagieren, sagte jedoch lediglich, dass ihre Aussagen „aus dem Kontext gerissen“ worden seien.
„Diese Interviews haben zweifellos Resonanz in politischen Kreisen ausgelöst, und alle fragen sich: Warum hat sie das getan?“ – so Quellen aus dem Weißen Haus.
Wiles betonte mehrfach, dass ihre Worte falsch interpretiert wurden. Als Reaktion auf die Kritik erklärte sie, dass der Artikel „ein voreingenommener Angriff auf sie und das Team von Trump“ sei. Dennoch bleiben ihre Aussagen ein wichtiger Bestandteil der Diskussionen unter politischen Beobachtern.
Erinnern wir daran, früher haben wir berichtet: Tragödie in Gelsenkirchen: Ehemann tötet Frau und verletzt sich selbst.
